
Rückfragen und Zuschriften bitte per E-Mail an die Gemeindeverwaltung(webmaster@gemeinde-frankenthal.de) oder ggf. schriftlich an die jeweils angegebene Adresse).


Neue Leitung der Freiwilligen Feuerwehr
Bei der am 23.01.2009 durchgeführten Jahreshauptverammlung der Freiwilligen Feuerwehr Frankenthal wurde die Kay Winkler zum Wehrleiter und André Friedrich zu seinem Stellvertreter gewählt. Gleichzeitig wurde der Feuerwehrausschuss neu gewählt.

Schüler ziehen nach den Ferien ins sanierte Schulhaus
Ab dem 23. Februar, dem ersten Schultag nach den Winterferien, lernen die Schüler der Evangelischen Grundschule Frankenthal wieder in ihrem Angestammten Schulhaus. Dessen Sanierung und Erweiterung werde in den Ferien abgeschlossen, sagte Bürgermeisterin Kerstin Otto. Auch der Umzug von den Behelfsräumen am Sportplatz soll in der unterrichtsfreien Zeit vonstatten gehen. Der Evangelische Schulverein im Landkreis Bautzen und die Gemeinde Frankenthal investierten rund 870000 Euro in die Komplettsanierung des Gebäudes und einen Anbau. 50 Prozent der Bausumme wurde gefördert. Bei einem Gottesdienst nach den Ferien wird die sanierte Schule geweiht.

Frankenthalerin kocht für Ferienkinder
Die Ferienkinder des Freizeitzentrums „Regenbogen“ e.V. hatten kürzlich eine winterliche Wanderung auf dem Programm. Unser Ziel war die Bastelscheune in Frankenthal. Leider hatten wir ausgerechnet an diesem Tag keine Möglichkeit gefunden, preiswert Mittag zu essen. Die Mutti einer Praktikantin erklärte sich spontan bereit, eine völlig fremde Kindergruppe in ihrem kleinen privaten Reich zu bewirten. Wir bedanken uns auf diesem Wege ganz herzlich bei Kerstin Oelke und ihrer Familie für die liebevolle Bewirtung und das schmackhafte Mittagessen.
Im Namen aller Ferienkinder Simona Hempel, Bischofswerda

Hinweise Ihrer Meldebehörde zur Pass-, Ausweis- und Meldepflicht
Grundsätzlich ist jeder Deutsche ab dem vollendeten 16. Lebensjahr verpflichtet, einen gültigen Personalausweis zu besitzen, wenn er nicht im Besitz eines gültigen Reisepasses ist. Die Meldebehörde ist nicht in der Pflicht, jeden ausweispflichtigen Bürger vor Ablauf seines Dokumentes in Kenntnis zu setzen. Wer dieser Verpflichtung vorsätzlich oder leichtfertig nicht nachkommt, handelt ordnungswidrig, was wiederum mit einer Geldbuße oder einem Verwarnungsgeld belegt werden kann.
Angesichts der demnächst anstehenden Urlaubs- und Reisezeit möchten wir Sie bitten, Ihren Personalausweis und gegebenenfalls Reisepass auf Gültigkeit zu kontrollieren. Bitte denken Sie daran, dass bei Reisen ins Ausland die Dokumente mitunter noch eine Gültigkeit von sechs Monaten aufweisen müssen. Genaueres erfahren Sie über die konsularischen Vertretungen der jeweiligen Reiseländer. Macht sich eine Neuausstellung erforderlich, so sprechen Sie bitte rechtzeitig (ca. 3–4 Wochen) bei uns vor. Dazu sind das jeweilige Dokument sowie ein aktuelles Lichtbild (für Reisepässe muss dieses biometrietauglich sein) vorzulegen. Die Beantragung hat persönlich bei gleichzeitiger Entrichtung der Gebühren zu erfolgen.
Des Weiteren möchten wir auf die bestehende Meldepflicht hinweisen. Die Pflicht zur Ummeldung eines Wohnsitzes beträgt laut Melderechtsrahmengesetz 7 Tage. Innerhalb Sachsens gilt eine Frist von 14 Tagen. Eine Ummeldung (innerhalb eines Ortes) bzw. Anmeldung (Zuzug von einer Gemeinde in eine andere) macht sich erforderlich bei Wechsel des Hauptwohnsitzes oder Anmeldung eines Nebenwohnsitzes. Eine Abmeldung ist nur noch erforderlich bei Aufgabe eines Nebenwohnsitzes oder Verzug ins Ausland.
Meldebehörde Bischofswerda

Erster Schultag in neuen Klassenräumen
Johanna ist es gleich aufgefallen: Über der Tür ihres Klassenzimmers hängt jetzt ein Lautsprecher. Die Kinder erfahren künftig über Funk, ob sie in der großen Pause auf den Schulhof dürfen oder nicht. Arno gefallen die neuen Schränke, Moritz der viele Platz, den es im Schulhaus jetzt gibt. Neugierig erkundeten die Schüler der Evangelischen Grundschule Frankenthal gestern ihre neue, alte Schule, die seit dem Sommer umgebaut, saniert und erweitert worden ist.
Neue Räume bieten neue pädagogische Möglichkeiten
Dank der neuen Fenster sind die Klassenräume heller geworden. Neu ist ein Computerkabinett für die zwölf Laptops. „Wir müssen die Laptops jetzt nicht mehr in den Klassenräumen aufbauen. Außerdem können wir das Computerkabinett auch am Nachmittag nutzen“, sagt Schulleiterin Heike Kurze. Das gesamte Haus bietet mehr Platz, wurde neu strukturiert. „Wir können uns dadurch besser organisieren und mit den Kindern differenzierter arbeiten.“ Der Werkraum befindet sich jetzt im Keller. Dafür wurde im Obergeschoss ein Zimmer frei, das als Erste-Hilfe-Raum eingerichtet worden ist. Die Toiletten wurden saniert. Es gibt ein behindertengerechtes WC im Erdgeschoss und einen Treppenlift, mit dem auch Menschen mit Handicap die Arche, Zentrum des neuen Hauses im Obergeschoss, ohne Probleme erreichen können.
Dank der Arche können nun Schulveranstaltungen für alle vier Klassen im eigenen Haus durchgeführt werden. Dazu gehören die Kirchjahrkreisfeiern wie das Erntedankfest oder das Martinsfrühstück. „Bisher konnten wir diese Feste nur in der Kirche feiern“, sagt Heike Kurze. Doch die Arche soll auch im Alltag genutzt werden: für Feiern, Andachten, Tänze während des Musikunterrichtes – und zum Spielen. Gleich nebenan wird noch eine Leseecke eingerichtet.
Auch die Eltern sind vonder Schule begeistert
„Es ist alles sehr schön geworden“, sagt Tobias Grützner, der gestern Morgen, wie viele Eltern, ihr Kind zur Schule brachten. „Am liebsten würde ich selbst noch einmal hier lernen“, sagt der Frankenthaler, der im Haus acht Jahre zur Schule gegangen war. „Die Zimmer sind hell, freundlich, farbenfroh. Ich bin sehr zufrieden“, sagt Silke Kern. „Es gibt viel Platz und alles ist sehr übersichtlich“, meint Sina Kahlert.
Rund 900000 Euro kostete der Umbau. Er war notwendig, sagen die Eltern. Nicht nur, weil es durch viele Fenster gezogen hatte.
Schulen müssen mit ihren Konzepten überzeugen
89 Kinder lernen in der Evangelischen Grundschule Frankenthal. Voranmeldungen gibt es bereits bis zum Schuljahr 2012/13, aber auch fürs nächste Schuljahr sind noch Anmeldungen möglich. Zum Verhältnis zwischen der evangelischen und den staatlichen Schulen sagt Heike Kurze: „Wir akzeptieren uns als gleichwertig.“ Freie als auch staatliche Schulen müssen mit ihren Konzepten überzeugen. Unter anderem aus der Gemeinde Großharthau, aus Rammenau, Großröhrsdorf, Bischofswerda und natürlich aus Frankenthal besuchen Kinder diese Schule.
Von Ingolf Reinsch SZ 24.02.2009

Bäckerei Kunath jetzt Freitags durchgängig geöffnet
Die Bäckerei Kunath an der Hauptstraße 44 hat ab sofort Freitags durchgängig von 07:00 bis 18:00 Uhr ihr Geschäft geöffnet.

Neue Rufnummer der Gemeindeverwaltung Großharthau
Seit dem 16. März hat die Gemeindeverwaltung Großharthau neue Rufnummern:
| Zentrale Einwahl: | 035954 5198-0 | | Faxnummer: | 035954 5198-20 | | Sekretariat: | 035954 5198-0 | | Hauptamt: | 035954 5198-12 | | Kasse: | 035954 5198-23 | | Kämmerei: | 035954 5198-24 | | Finanzbuchamt: | 035954 5198-25 | | Steuern: | 035954 5198-26 | | Bauverwaltung: | 035954 5198-28 |

450 Gäste beim Besuchertag in der Grundschule
Rund 450 Gäste besuchten am Sonnabend die evangelische Grundschule Frankenthal beim Tag der offenen Tür. Vorgestellt wurden Arbeiten, die im Rahmen der Projektwoche „Christen in aller Welt über die Schulter geschaut“ hergestellt worden waren. In klassenübergreifendem Gruppenunterricht hatten sich die Schüler in der vergangenen Woche mit Indien, Papua-Neuguinea, Tansania und Bolivien (exemplarisch für die Kontinente stehend) vertraut gemacht. Es entstanden unter anderem Batikarbeiten, Bälle aus Stoff, Trommeln und viele Wandzeitungen. Das Highlight war sicherlich der Besuch in Herrenhut, was auch Lena (9) aus Frankenthal fand: „Die Sternenfabrik, der Gottesacker und das Völkerkundemuseum waren sehr interessant.“
Unter den Besuchern stieß der Tag der offenen Tür auf großen Anklang. Eltern hatten ein reichhaltiges Imbissangebot gezaubert. Überall lobte man die ansprechende Ausgestaltung der Zimmer und den schönen, zweckmäßigen neuen Anbau an die Schule. Heike Zwikirsch (48) aus Bretnig meinte: „Ich bin begeistert davon, wie die Lehrer hier auf die individuellen Fähigkeiten der Kinder eingehen.“ (kazi)

Sportgemeinschaft Frankenthal bietet Turnen für Kinder an
Kinder zwischen vier und sechs Jahren sind zu Sport, Spiel und Spaß eingeladen. Die SZ sprach mit Anna Rarisch, Übungsleiterin.Die Sportgemeinschaft (SG) Frankenthal bietet wieder Turnen für Kinder an. An wen richtet sich das Angebot?
Konzipiert ist das Kinderturnen für Mädchen und Jungen im Alter zwischen vier und sechs Jahren.
Wie wird so eine Kinderturnstunde ablaufen?
Turnstunde, das klingt so streng nach Schule. Bei uns geht es darum, den Kindern, Lust zu machen, sich in vielfältiger Art und Weise zu bewegen. Die Kinder sollen lernen, an der Bewegung Spaß zu haben. Wir werden sehr viel mit Musik arbeiten und passend zur jeweiligen Musik bei den Kindern bestimmte Bewegungsrituale entwickeln. Das heißt, nicht die Gymnastik oder Leichtathletik mit dem Streben nach Höchstleistungen stehen im Mittelpunkt, sondern Bewegungsgeschichten. Zum Ausklang der Stunde machen wir Yogaübungen.
Was sind Bewegungsgeschichten?
Bewegungsgeschichten eignen sich, um die Fantasie der Kinder mit in die Turnstunde einzubeziehen. Thema einer solchen Geschichte könnte ein Zirkusbesuch sein. Die Kinder springen wie ein Hampelmann, galoppieren wie die Ponys oder schlagen Purzelbäume wie der Clown.
Warum Yogaübungen?
Nach den vielen Bewegungsspielen sollen die Mädchen und Jungen wieder zur Ruhe zu kommen. Mit Hilfe von Yogaübungen gelingt das gut. Außerdem helfen solche Übungen, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit der Kinder anzuregen und sie stärken das kindliche Selbstbewusstsein.
Wie kam es dazu, das Kinderturnen wieder zu beleben?
Kinderturnen hat es in Frankenthal schon in der Vergangenheit gegeben. In den letzten Jahren war es aus mangelnder Nachfrage, aber auch wegen des Fehlens eines geeigneten Übungsleiters eingeschlafen. Kürzlich hatte der Kreissportbund Bautzen zu einem Seminar eingeladen, bei dem es darum ging, moderne Mittel und Methoden für das Kinderturnen kennen zu lernen. Der Vorsitzende der Sportgemeinschaft, Gottfried Gottlöber, regt an, das zu nutzen, um in Frankenthal wieder eine Gruppe fürs Kinderturnen aufzubauen. Zusammen mit Annett Oelke habe ich im Februar an dem Seminar teilgenommen. Dort gab es viele praktische Beispiele fürs Kinderturnen. Inzwischen hat die Sportgemeinschaft für das Kinderturnen im Ort geworben, auch im Kindergarten wurde ein Aushang gemacht. Jetzt sind fast 15 Kinder angemeldet.
Was kostet eine Turnstunde?
In den ersten drei Monaten ist das Kinderturnen kostenlos. In dieser Zeit können Eltern und Kinder herausfinden, ob ihnen das Kinderturnen gefällt. Wer weitermachen möchte, zahlt als Mitglied der SG einen Jahresbeitrag von 20 Euro.
Wann geht’s los?
Ursprünglich sollte das Kinderturnen am 6. April beginnen. Weil es aber anfangs mit den Anmeldungen schleppend voranging, haben wir den Start auf den 20. April verschoben. Treffpunkt ist 16.30 Uhr in der Turnhalle.
Gespräch: Verena Mann/SZ

Die meisten Bewerber auf der Liste der CDU sind parteilos
14 Frauen und Männer wollen für die Union in den Gemeinderat mit 12 Sitzen.
Zwölf Plätze gibt es im Frankenthaler Gemeinderat. Die CDU nomnierte für die Wahl am 7. Juni 14 Kandidaten, zehn von ihnen sind parteilos. Von den Bewerbern sitzen neun bereits im Gemeinderat.
Seit Jahren gibt es in Frankenthal nur eine Wahlliste: die der Christdemokraten. Weitere Bewerbungen sind bis zum 23. April möglich, aber eher unwahrscheinlich. Die Frankenthaler Liste setzt personell auch so auf Breite. Kerstin Otto, ehrenamtliche Bürgermeisterin und Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes: „In einem kleinen Dorf wie Frankenthal spielt die Parteizugehörigkeit keine Rolle. Stattdessen bestimmen Sachthemen die Arbeit im Rat.“
Die wohl größte Herausforderung für den neuen Gemeinderat, der für fünf Jahre gewählt wird, ist es, die Selbstständigkeit der gut 1000 Einwohner zählenden Gemeinde zu wahren und auf eine solide Haushaltspolitik zu achten. Mit der inzwischen abgeschlossenen Sanierung der Schule und dem Bau der Hauptstraße, an dem die Gemeinde finanziell beteiligt ist, gelangt Frankenthal an die Grenze seiner finanziellen Belastbarkeit, sagte bereits vor geraumer Zeit Kämmerer Veit Großmann. Weitere große Investitionen sind nach seiner Einschätzung in den nächsten Jahren nicht möglich. (SZ/ir)

Straßenbau im Zeitplan
Die Bauarbeiten an der Hauptstraße in Frankenthal gehen planmäßig weiter. Noch bis 30.Juni wird am ersten Bauabschnitt von der Kreuzung an der Schule bis zum Ortsausgang in Richtung Hauswalde gebaut. Das Straßenbauamt Bautzen ist Bauträger. Die Gemeinde ist mit dem Regenwasserkanal, Fußweg und Straßenbeleuchtung beteiligt.
Voraussichtlich Ende Juni beginnt der zweite Bauabschnitt. Dann wird von der Kreuzung ausgehend in die andere Richtung gebaut – in mehreren kleineren Abschnitten, die zeitweise komplett gesperrt sein werden. Auch die Kreuzung an der Schule ist dann für den Verkehr gesperrt. Zurzeit werden dafür die Umleitungsstrecken hergerichtet. Vergangene Woche fand eine Anwohnerinformation statt, bei der viele Fragen geklärt werden konnten. Der Ausbau der Hauptstraße dauert bis 2011. (acs)

Wird es Frankenthal in fünf Jahren als Gemeinde noch geben?
15 Frauen und Männer wollen im Gemeinderat dafür arbeiten, dass ihr Dorf selbstständig bleibt.
Die Frankenthaler Kandidaten sind sich sicher: Nur der Freistaat Sachsen könnte ihrem Vorhaben, eine eigenständige Gemeinde zu bleiben, einen Strich durch die Rechnung machen. Dann nämlich, wenn er eine Gemeindegebietsreform beschließen sollte. die ihnen keine andere Wahl lässt als sich mit einer anderen Gemeinde zusammenzuschließen. Favorit wäre dann wohl Großharthau; beide Nachbarn sind bereits durch eine Verwaltungsgemeinschaft miteinander verbunden.
Die CDU-Ortsgruppe – sie stellt die einzige Liste für die Gemeinderatswahl – nennt den Erhalt der Eigenständigkeit der Gemeinde als eines ihrer vorrangigen Wahlziele. Für Frankenthal ist das finanziell ein Kraftakt. „Ausschlag gebend ist immer das Geld“, erklärt Werner Kunath im Namen aller 15 Kandidaten. Die Gemeinde musste für die Sanierung der Grundschule und den Bau der Hauptstraße, wo sie den Fußweg mit finanziert, hohe Kredite aufnehmen. Für weitere große Projekte fehlt in den kommenden Jahren das Geld. Trotzdem soll die Gemeinde nach dem Willen des neuen Gemeinderates weiter investieren. Als Schwerpunkte nennt Werner Kunath die Sanierung der Turnhalle, wofür Mittel aus dem Konjunkturpaket II bereits zugesagt wurden, den Brückenbau auf Nebenstraßen, wie zum Beispiel dem Kurzen Weg, und die Modernisierung kommunaler Wohnungen. Hier gibt es teils erheblichen Sanierungsbedarf, den die Gemeinde Schritt für Schritt ohne neue Kredite bewältigen möchte.
Auch ein reges Dorfleben soll zur Eigenständigkeit beitragen. „So lange es in Frankenthal engagierte Bürger gibt, die sich in die Gemeinde, in Vereine und die Feuerwehr einbringen, wird es möglich sein, die Selbstständigkeit der Gemeinde zu wahren“, erklärt die CDU.
Die CDU regiert allein
Sie regiert seit Jahren allein im Dorf – und daran wird sich auch in den nächsten fünf Jahren nichts ändern, denn eine weitere Liste zur Gemeinderatswahl gibt es nicht. Zum einen spiele Parteipolitik im Rat keine Rolle, erklären Vertreter der CDU-Ortsgruppe. Zum anderen haben die Christdemokraten eine offene Liste: Elf der 15 Kandidaten, die nominiert wurden, sind parteilos. Gewählt werden für den Frankenthaler Gemeinderat am Sonntag zwölf Mitglieder. Sechs Bewerber kandidieren zum ersten Mal für den Gemeinderat.
SZ 04.06.2009, Ingolf Reinsch

Kreuzung an der Schule ab heute voll gesperrt
Das Dorf wird zur Sackgasse: Heute beginnt der Ausbau der Kreuzung an der Schule.
Gesperrt ist nicht nur die Straße nach Hauwalde, sondern nun auch noch die nach Rammenau, sagte gestern Bürgermeisterin Kerstin Otto.
Voraussichtlich bis zum 5. August ist die Kreuzung voll gesperrt.
Mit dem Kreuzungsbau beginnt der zweite Bauabschnitt zur Sanierung der Frankenthaler Hauptstraße. Auf dem Weg ins Rödertal müssen Kraftfahrer den Ort weiträumig umfahren – über Goldbach bzw. Bischofswerda und Rammenau. Die Busse der Linie 185 fahren jetzt über die Frankenthaler Querstraße. An der Lindenstraße wurde eine Ersatzhaltestelle eingerichtet, teilt die Regionalbus Oberlausitz GmbH mit.
Die Haltestelle an der Schule kann bis zum 5. August nicht bedient werden. (SZ)

Frankenthal bis August Sackgasse
Seit gestern wird die Kreuzung neben der Schule gebaut. Bis Anfang August ist kein durchgehender Verkehr mehr möglich.
Beim Ausbau der Frankenthaler Hauptstraße hat der zweite Bauabschnitt begonnen: der Kreuzungsausbau an der Schule, wo die Straßen aus Goldbach, Rammenau und Hauswalde zusammentreffen. Gebaut wird bei Vollsperrung. Voraussichtlich bis zum 5. August enden alle Zufahrten vor der Kreuzung in einer Sackgasse. Die Polizei war gestern vor Ort und half irritierten Autofahrern, den Weg zu finden.
Die Baustelle: Die Kreuzung hat Priorität
Gestern haben Mitarbeiter der Strabag AG auf der Kreuzung und mehreren hundert Metern der Hauptstraße den Asphalt abgefräst. Nach dem Fräsen können Anlieger die Straße bis zur Kreuzung wieder uneingeschränkt nutzen, sagt Bauleiter Winfried Käppler. Die Bauleute konzentrieren in den nächsten Wochen ihre Kraft auf die Kreuzung. Denn rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres soll die Kreuzung wieder befahrbar sein.
Im Ergebnis der Bauarbeiten wird der Schulweg sicherer. Vor der Schule entstehen eine Busbucht und eine Fußgängerinsel. Nach dem Bau der Kreuzung wird auf der Frankenthaler Hauptstraße weiter in Richtung Goldbach gebaut. Der zweite Bauabschnitt, der bis 2010 geplant ist, erstreckt sich bis zum Abzweig nach Großharthau.
Die Umleitung: Busse fahren auf Behelfsstrasse
Busse der Linie 185 (Bischofswerda – Lauterbach) können Frankenthal nur über den Querweg, der parallel zur Straße Großharthau – Frankenthal verläuft, erreichen. An der Frankenthaler Lindenstraße richtete Regiobus eine Behelfshaltestelle ein. Die Haltestelle an der Schule kann voraussichtlich bis 5. August nicht angefahren werden.
Andere Kraftfahrer müssen das Dorf weiträumig umfahren – die Umleitung über Goldbach, Bischofswerda und Rammenau ist momentan der einzige Weg ins Rödertal. Denn auch die Straße am „Dürren Fuchs“ bei Schmiedefeld ist in Richtung Seeligstadt wegen Straßenbauarbeiten gesperrt, voraussichtlich bis zum 7.August.
Die Anwohner: Überrascht von der Straßensperrung
Zahlreiche Frankenthaler waren gestern überrascht, dass außer der Kreuzung auch die Hauptstraße auf mehreren hundert Meter Länge abgefräst wurde. Heiko Kühn: „Das hat uns niemand mitgeteilt.“ Auch Rainer Stierand war deswegen erstaunt. Dazu Bauleiter Winfried Käppler: „Es gab im Vorfeld eine Anwohnerversammlung, auf der wir über den Bauablauf informierten.“ Allerdings gab es unmittelbar vor Baubeginn keine gesonderte Anlieger-Information mehr.
André Friedrich wohnt dort, wo die Straße bereits gebaut ist. Er lobt die gute Zusammenarbeit mit der Firma Flottmann. „Nur zwei Tage konnten wir nicht in unser Grundstück. Ansonsten ging die Baufirma immer auf unsere Wünsche ein.“ Nadine Kahl freut sich auf die neue Straße und fühlt sich deshalb auch vom Lärm nicht gestört.
Handwerker arrangieren sich mit der Lage. Fleischermeister Matthias Schöne: „Das Straßenbauamt hat uns langfristig informiert und so konnte ich mich einstellen. Natürlich werden uns Kunden fehlen, aber es dauert ja nicht ewig.“ Karina Sachse, Mitarbeiterin in der Bäckerei Kunath: „Unsere Bretniger und Rammenauer Kunden fallen jetzt weg. Aber wir hoffen, dass unsere Großharthauer und Burkauer Filialen mehr frequentiert werden. Mit dem Straßenbau müssen wir leben.“
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 2011
Mindestens bis 2010 dauert der Bau der Hauptstraße. Wahrscheinlich ist, dass der letzte Abschnitt auf der Straße nach Goldbach erst im Jahr 2011 gebaut wird.
Fast vier Millionen Euro kostet die Straße. Den größten Teil trägt der Freistaat Sachsen. Rund 700000 Euro zahlt die Gemeinde für Fußweg, Licht und Regenwasserkanal.
Die Straße wird sicherer. Außer einem Fußweg werden auch Busbuchten sowie an Schule und Kindergarten Fußgängerinseln gebaut. Stützmauern werden befestigt.
Von Ingolf Reinsch, Ina Riedel/SZ

Kreuzung an der Grundschule ist für Autos wieder frei
Die Kreuzung an der Evangelischen Grundschule Frankenthal kann in drei Richtungen wieder befahren werden. Die Straßen nach Rammenau, Bretnig-Hauswalde und Großharthau (über die Querstraße parallel zur Hauptstraße) sind jetzt wieder für den Verkehr freigegeben worden, teilte der stellvertretende Bürgermeister Werner Kunath mit. Damit haben die Bauleute ihr Ziel vorfristig erreicht, den Knotenpunkt bis zu Beginn des neuen Schuljahres auszubauen.
Die Haltestellen für den Bus an der Schule und am Wendeplatz im Oberdorf können ab sofort wieder angefahren werden. Weiter gebaut wird die Frankenthaler Hauptstraße jetzt in Richtung Goldbach – bei Vollsperrung. Momentan sind die Bauleute am Auenweg tätig. Anschließend wird auf der Hauptstraße der Abwasserkanal eingebaut, erklärte Werner Kunath. (SZ)


Gemeinde nimmt Kredit für Straßenbau
Geld war schon im vergangenen Haushalt eingeplant, wird abererst jetzt gebraucht.Der Gemeinderat Frankenthal ist am Mittwochabend zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Dabei ging es thematisch zunächst um die Neubesetzung der verschiedenen Posten und Ausschüsse. So wurde Werner Kunath als Stellvertreter für die Bürgermeisterin Kerstin Otto gewählt. Janine Bansner und Manuela Kurze vertreten den Ort künftig im Gemeinschaftsauschuss der Verwaltungsgemeinschaft Großharthau – Frankenthal. Im Anschluss wurde den Räten der Stand des aktuellen Haushaltsjahres vorgestellt. Während die Ausgaben im Verwaltungshaushalt wie geplant laufen, sind die geplanten Ausgaben aus dem Vermögenshaushalt noch nicht erreicht. „Das liegt an Verschiebungen im Straßenbau“, sagt Steffen Wustmann, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung. So ist der erste Bauabschnitt bis zur Kreuzung an der Schule zwar fertiggestellt, die Rechnungen werden aber erst jetzt bearbeitet. So kommt es auch, dass die Gemeinde einen für das vergangene Jahr vorgesehenen Kredit in Höhe von 124000 Euro jetzt erst aufnehmen will. Dem stimmten die Räte in der Sitzung zu. Im Moment laufen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt zwischen der Kreuzung an der Schule und der Kreuzung Großharthauer Straße. „Beim Baufortschritt liegen wir gut im Plan“, sagt Steffen Wustmann. Die Gemeinde ist mit dem Gehwegbau und der Straßenbeleuchtung beteiligt. Die Arbeiten am Kabelzug dafür wurden an die Enso übergeben. (acs/SZ 29.08.09)

Säumigen Frankenthalern droht der „Kuckuck“
Etwa 30 Dorfbewohner zahlen trotz Mahnungen der Gemeinde ihre Steuern nicht. Ab Oktober sollen sie Hausbesuch bekommen. In Großharthau ist Ralf Kluge, Mitarbeiter im Bischofswerdaer Rathaus, schon seit einigen Jahren unterwegs, um Steuer-Schuldner auf ihre Zahlungspflicht hinzuweisen. Jetzt will ihn auch die Gemeinde Frankenthal in die Spur schicken. Der Gemeinderat stimmte am Donnerstagabend zu. Auf rund 15000 Euro belaufen sich die Außenstände Frankenthaler Bürger gegenüber ihrer Gemeinde. Ein vergleichsweise geringer Betrag. Trotzdem fehlt das Geld in der Kasse des nur 1000 Einwohner zählenden Dorfes. „Meistens sind es kleine Beträge, die Dorfbewohner der Gemeinde schulden, vor allem aus der Grund- und Hundesteuer“, sagt Großharthaus Kämmerer Veit Großmann, der auch für Frankenthal zuständig ist. Aber es gebe „auch zwei, drei Problemfälle“, wo sich ein vierstelliger Betrag angehäuft habe. Ein Ausweg aus dem Schulden-Sumpf könne da oft nur eine Ratenzahlung sein. Vorausgesetzt, die Betreffenden reagierten. Üblicherweise versendet die Gemeinde zwei Mahnungen.
Bisher wurde einmal gepfändet
Der Besuch des Vollstreckungsbediensteten, wie das Amt offiziell heißt, zeige Wirkung, sagte Veit Großmann aufgrund der in Großharthau gesammelten Erfahrungen. „Die meisten zahlen dann.“ Ziel des Hausbesuches sei es, Säumige auf ihre Zahlungspflicht hinzuweisen und ihnen die rechtliche Lage zu erklären. Bislang sei es in Großharthau nur einmal vorgekommen, dass Gegenstände gepfändet werden mussten. Acht- bis zehnmal im Jahr ist Ralf Kluge in der Gemeinde Großharthau für vier bis fünf Stunden unterwegs, um jedes Mal im Durchschnitt acht Aufträge abzuarbeiten. Er habe die gleichen Befugnisse wie ein Gerichtsvollzieher, könne sich erforderlichenfalls auch den Zutritt zur Wohnung gerichtlich einklagen, erläuterte Veit Großmann. Einziger Unterschied: Er ist nicht im Auftrag des Gerichtes, sondern der jeweiligen Kommune tätig. 25 Euro koste ein Hausbesuch – neben den zu zahlenden Steuern.
Dass sich Frankenthal keinen eigenen Bediensteten leistet, um Schulden einzutreiben, hat nicht nur mit der geringen Zahl der Fälle zu tun. Man wolle Verwaltungsmitarbeitern im Ort nicht auch noch den Druck zumuten, den dieses Amt mit sich bringt, heißt es.
Von Ingolf Reinsch, 26. September 2009 (Sächsische Zeitung)

Ende Oktober wird Straßenteil fertig
Auf dem zurzeit gesperrten Abschnitt auf der Frankenthaler Hauptstraße wird ab dem 22. Oktober der Asphalt eingebaut. Damit sind in circa vier Wochen die dortigen Gewerbetreibenden, darunter Bäcker und Fleischer, wieder mit dem Auto zu erreichen. Danach wird die Straße weiter in Richtung Goldbach gebaut. (SZ)

Illegale Ablagerung von Gartenabfällen
Sehr geehrte Einwohner,
leider mussten wir feststellen, das am Gelände des Ziegelteiches Gartenabfälle, Äpfel usw. illegal abgelagert werden. Aus rechtlicher Sicht handelt es sich bei Gartenabfällen um bewegliche Sachen, von denen sich der Besitzer entledigen will und somit um Abfall nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz. Deshalb muss jeder diese Abfälle ordnungsgemäß beseitigen. Das bedeutet, diese entweder auf dem eigenen Grundstück zu kompostieren, sie der Biotonne zuzuführen oder in der Recyclingfirma I. Müller, Rammenauer Straße 6 zu entsorgen. Die Ablagerung an anderen Orten stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig Abfälle , die er nicht verwertet, außerhalb einer Anlage nach § 27 Abs. 1 Krw-/AbfG behandelt, lagert oder ablagert und entgegen § 27 Abs. 1 KrW-/AbfgG Abfällezu Beseitigung außerhalb einer dafür zugelassenen Abfallbeseitigungsanlage behandelt, lagert oder ablagert.
Verstöße, die kommunale Grundstücke betreffen, werden zukünftig zur Anzeige gebracht.
Otto, Bürgermeisterin

Sporthalle wird saniert
Die Gemeinde will 2010 die Sporthalle sanieren. Das erklärte jetzt Bürgermeisterin Kerstin Otto. Für die Dacherneuerung und die Modernisierung innen wurden der Gemeinde 58000 Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes zugesagt. (SZ)

Krippenneubau für 2010 geplant
Der Geburtenzuwachs in Frankenthal schlägt sich jetzt auch in den Investitionsplänen von Gemeinde und Arbeiterwohlfahrt nieder: Auf dem Gelände der Kindertagesstätte „Pusteblume“ soll im nächsten Jahr ein separates Gebäude für 20 Krippenkinder gebaut werden, sagte gestern Klaus Naumann, Kreisgeschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt, der SZ. Momentan gibt es in der Kindertagesstätte acht Krippenplätze.
Durch den Neubau entstehe auch mehr Platz für die Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen im bisherigen Gebäude. Momentan gibt es in Frankenthal rund 40 Kindergartenkinder. Die vom Neukircher Ingenieurbüro Bauplanconcept erstellten Erweiterungspläne will der freie Träger auf der Gemeinderatssitzung im Oktober vorstellen.
Die Erweiterung sei notwendig, um in Frankenthal den gewachsenen Bedarf an Betreuungsplätzen abzudecken, sagte Klaus Naumann. Ende vergangenen Jahres gab es in der Gemeinde laut Statistischem Landesamt 31 Mädchen und Jungen im Alter bis zu drei Jahren. Im Jahr 2008 wurden in der rund 1000 Einwohner zählenden Gemeinde elf Kinder, im Jahr zuvor zwölf Kinder geboren. Die Geburtenrate liegt um rund drei Prozentpunkte über der des Landkreises Bautzen. (SZ/ir)

Die „Pusteblume“ ist die erste Einrichtung im Raum Bischofswerda, die den Titel „Gesunde Kita“ tragen darf.
Zweimal in der Woche gibt es in der Frankenthaler Kindertagesstätte ein Obstfrühstück. Äpfel, Birnen und andere Früchte werden von Eltern spendiert. Sport wird groß geschrieben – und Bewegung an frischer Luft sowieso. Denn gleich hinterm Kinderhaus gibt es einen großen Garten. „Wir legen Wert auf die Gesundheitserziehung. Denn das Gesundheitsverhalten wird in diesen frühen Jahren maßgeblich mit geprägt“, sagt Kita-Leiterin Sabine Heimann. Rund 50 Mädchen und Jungen werden in der Tagesstätte „Pusteblume“ betreut. Träger ist die Arbeiterwohlfahrt.
Der Titel „Gesunde Kindertagesstätte“ ist von der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. entwickelt worden. In Sachsen fördert der Landesverband der Betriebskrankenkassen diese Initiative. Die Frankenthaler haben sich beworben und wurden in der vergangenen Woche erfolgreich zertifiziert. Der Titel ist auch nach außen hin sichtbar – auf einer Tafel, die heute an der Kindertagesstätte angebracht wird. (SZ/ir)

Straßenbau in Frankenthal im Plan – Ab Sonnabend Vollsperrung wegen Deckeneinbaus
Zwischen der Rammenauer Straße und dem Auenweg können auch Anwohner bis 21. Oktober mit dem Auto nicht auf ihre Grundstücke.
Bäcker, Fleischer und weitere Handwerker in der Frankenthaler Dorfmitte sind momentan nur zu Fuß oder mit dem Auto über Schleichwege zu erreichen. Voraussichtlich ab Donnerstag nächster Woche können die Kunden wieder auf der Hauptstraße bis vors Geschäft fahren. Denn ab Sonnabend soll auf den jetzt gesperrten 300 Metern zunächst die zweite Frostschutzschicht, am Dienstag und Mittwoch dann die Asphaltdecke eingebaut werden, teilte das Bauunternehmen Strabag mit. Von Sonnabend bis Mittwoch ist es daher auch Anliegern nicht möglich, ihre Grundstücke mit dem Auto zu erreichen.
Während der Kanal- und Straßenbau in diesem Bereich vor dem Abschluss steht, sind die Bauleute inzwischen ein Stück weiter in Richtung Goldbach gerückt. Bis zum Jahr 2010 wird die Hauptstraße in mehreren Etappen bis zum Abzweig nach Großharthau ausgebaut. Im Jahr 2011 folgt der Abschnitt bis zum Ortsausgang in Richtung Goldbach. Der jetzige Bauabschnitt zwischen Schule und Auenweg wird 2010 noch einmal kurzzeitig gesperrt: dann, wenn auf den 1,3 Kilometern des jetzigen zweiten Bauabschnittes die vier Zentimeter hohe Deckschicht aufgetragen wird. (SZ/ir)

Mitteilung der Ortsgruppe der Volkssolidarität
Die Ortsgruppe der Volkssolidarität möchte sich bei allen Frankenthalern bedanken, welche die Spendensammelaktion auch in diesem Jahr so zahlreich unterstützt haben. Wir bedanken uns bei den Helfern, aber ganz besonders bei jeden Einzelnen für die Spende.
Ortsgruppe der Volkssolidarität

Mitteilung der zuständigen Meldebehörde
Hiermit geben wir die Beendigung der Lohnsteuerkartenzustellung für das Jahr 2010 für den Meldestellenbereich Bischofswerda bekannt.
Bitte überprüfen Sie bei Erhalt die Eintragungen auf Richtigkeit! Wichtig ist, dass Ihr Geburtsdatum, die Steuerklasse, die Religionszugehörigkeit und die Zahl der Kinderfreibeträge für Kinder unter 18 Jahren richtig eingetragen ist. Für die Eintragung dieser Merkmale sind die Verhältnisse am 01. Januar 2010 maßgebend.
Arbeitnehmer, welche keine Steuerkarte erhalten haben, diese jedoch benötigen, wenden sich bitte an die Meldebehörde Bischofswerda, Rudolf-Breitscheid-Straße 7 oder telefonisch unter der Nummer 03594 786-122. Das Gleiche trifft zu für die erstmalige Ausstellung einer Steuerkarte.
Benötigen Sie im Kalenderjahr 2010 voraussichtlich keine Steuerkarte, so senden Sie diese bitte mit einem entsprechenden Vermerk an uns zurück.
Denken Sie bitte daran, dass nach Ablauf eines jeden Kalenderjahres Ihre Lohnsteuerkarte an das Finanzamt einzusenden ist, wenn Sie keine Einkommenssteuererklärung abgeben und im laufenden Jahr in einem Dienstverhältnis standen. Jede fehlende Steuerkarte mindert die Steuereinnahmen der betreffenden Wohnsitzgemeinde und wirkt sich zum Nachteil am Einwohner aus.
Haben Sie noch Fragen, so wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt und – soweit betroffen – Ihre Meldebehörde oder gesetzlich zugelassene Personen und Vereinigungen zur Hilfe in Steuersachen.
Bitte beachten Sie die Zuständigkeit des Finanzamtes Bautzen, Wendischer Graben 3. Sprechzeiten des Finanzamtes: Montag und Mittwoch 08:00 bis 15:30 Uhr, Dienstag 08:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 08:00 bis 18:00 Uhr, Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr.
Ihre Meldebehörde

Krippenneubau 2010 fraglich
In der Haushaltsdiskussion spricht der Gemeinderat auch über Alternativen – zum Beispiel Tagesmütter.
Ob auf dem Gelände der Frankenthaler Kindertagesstätte „Pusteblume“ ein Neubau für 20 Krippenkinder gebaut wird, ist noch nicht entschieden. Mehrere Gemeinderäte setzten auf der Sitzung am Donnerstagabend ein Fragezeichen hinter dieses Vorhaben – des Geldes wegen. Hinterfragt wird vor allem, ob es sich die Gemeinde langfristig wird leisten können, das Haus zu unterhalten. Eine Alternative könnten Tagesmütter sein. Bisher habe deswegen aber noch niemand bei der Gemeinde vorgesprochen, sagte Bürgermeisterin Kerstin Otto auf Anfrage der SZ. Zugleich betont sie: „Noch ist nichts entschieden.“ Am 9. Dezember wird der Gemeinderat über den Haushaltsplanentwurf erstmals beraten.
Unumstritten ist: Frankenthal braucht, wie auch andere Gemeinden, mehr Betreuungsplätze für Krippenkinder. Ende vergangenen Jahres gab es in der Gemeinde laut Statistischem Landesamt 31 Mädchen und Jungen im Alter bis zu drei Jahren. Im Jahr 2008 wurden in dem rund 1000 Einwohner zählenden Dorf elf Kinder, im Jahr zuvor zwölf Kinder geboren. (SZ/ir)

Tätigkeit als Tagesmutter
Die Gemeinde Frankenthal beabsichtigt, Kindertagespflegeplätze für Krippenkinder in ihren Bedarfsplan aufzunehmen.
Wenn Sie Interesse an der Aufnahme einer Tätigkeit als Tagesmutter haben, melden Sie sich bitte bei der Gemeindeverwaltung Frankenthal.
Wir werden dann gemeinsam mit den Verein für Kindertagespflege Bautzen e.V. eine Informationsveranstaltung organisieren, in der alle Fragen im Zusammenhang der Kindertagespflege, u.a. zu den persönlichen und räumlichen Voraussetzungen sowie der Finanzierung beantwortet werden können.
Kerstin Otto, Bürgermeisterin

Gemeinderat für Umbau der Kita
Die Kosten für einen Anbau an die Einrichtung sind zu hoch. Daher bleibt es bei den bisher 14 Plätzen für Krippenkinder.
Die Kita Pusteblume in Frankenthal bekommt nun doch keinen neuen Anbau. Der Gemeinderat hat sich in der aktuellen Haushaltsdiskussion dagegen entschieden. Dafür soll die Kita jetzt umgebaut werden. 40000 Euro sind dafür im nächsten Jahr vorgesehen. „Das soll die Bedingungen für die Kinder und Erzieher verbessern“, sagt Bürgermeisterin Kerstin Otto. Mehr Kinder haben in der Krippe dann aber keinen Platz. Die Kapazitätsgrenze bleibt weiterhin bei 14 Krippenkindern. „Wir bemühen uns weiter, um eine Tagesmutti nach Frankenthal zu holen“, sagt Kerstin Otto.
Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die hohen Kosten für einen Anbau. „Nur weil wir 88Prozent Fördermittel bekommen würden, dürfen wir nicht euphorisch werden“, sagt die Bürgermeisterin. Denn die Eigenmittel und die Kosten für den späteren Gebäudeunterhalt müssten auch erwirtschaftet werden. Die Investition und die Folgekosten seien dann vielleicht eine Nummer zu groß für die Gemeinde. „Der Rat hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und sachlich darüber diskutiert“, sagt Kerstin Otto. (acs)

Online-Befragung zur Breitbandinternetversorgung im Landkreis Bautzen
Beginn: 11.01.2010
Internet: www.tki-chemnitz.de/breitband-bautzen.de
Der Landkreis Bautzen sieht in der Verbesserung der Versorgung mit Breitbandinternet aller Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbebetreibenden eine wichtige Aufgabe. Im Rahmen der Verbesserung der Breitbandinternetversorgung führt das Landratsamt Bautzen für alle Städte und Gemeinden eine Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse durch.
Im Rahmen der Analyse wird die Firma TKI Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft mbH daher ab dem 11.01.2010 eine Online-Befragung durchführen, um allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden die Gelegenheit zu geben, Ihre aktuelle Versorgungssituation sowie deren Bedarf an Breitbandinternet kundzutun. Die Erhebung der Daten wird per Online-Fragebogen vorgenommen. Die Darstellung der Umfrage-Ergebnisse soll über eine interaktive Breitband-Landkarte öffentlich zugänglich gemacht werden.
Eine zahlreiche und zeitnahe Beantwortung des Online-Fragebogens ist für die Genauigkeit der Analyse und den Projektfortschritt von maßgebender Bedeutung und somit im Interesse Aller, denen an einer Verbesserung der Breitbandinternetversorgung im Landkreis Bautzen gelegen ist. Es werden daher alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibenden um eine aktive Teilnahme an der Online-Umfrage gebeten. Sollte ein Ausfüllen des Online-Fragebogens von zu Hause aus nicht möglich sein, wird darum gebeten, bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zu erfragen, in welcher Einrichtung Möglichkeiten zum Ausfüllen des Fragebogens vorhanden sein könnten.
Ab dem 11.01.2010 kann der Online-Fragebogen unter der Internetadresse www.tki-chemnitz.de/breitband-bautzen.de ausgefüllt werden. Eine vertrauliche Behandlung aller personenbezogenen Daten wird in vollem Umfang des Datenschutzes garantiert.
Für Fragen an den Landkreis wenden Sie sich bitte an Herrn Zschornack vom Sachgebiet Wirtschaftsförderung, Telefon 03578/7871-61215.

Information der Gemeindeverwaltung
Aus gegebenem Anlass weisen wir nochmals darauf hin, dass das Anleinen von Hunden innerhalb und außerhalb des Ortes Pflicht ist. In der Gemeindeverwaltung sind wiederholt Beschwerden eingegangen, dass Hundehalter ihre Hunde frei laufen lassen. Laut Polizei-Verordnung ist dies generell verboten und wird bei Anzeige mit Bußgelde geahndet.

Auflösung Standesamtbezirk Großharthau zum 31.12.2009
Sehr geehrte Einwohner, der Standesamtbezirk Großharthau wird zum 31.12.2009 aufgelöst.
Das heißt, das Standesamt in der Gemeindeverwaltung Großharthau wird am 31.12.2009 geschlossen. Ab 01.01.2010 wird das Standesamt in Bischofswerda alle Verwaltungsaufgaben des Standesamtes/Personenstandswesen für die Gemeinde Großharthau und Frankenthal erledigen.
Das Standesamt befindet sich im Rathaus , Altmarkt 1, 01877 Bischofswerda.
Otto, Bürgermeisterin

Liebe Einwohner von Frankenthal,
im Namen des Gemeinderates Frankenthal und aller Mitarbeiter wünsche ich Ihnen ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg.
Ich hoffe, Sie können auf ein erfolgreiches und schönes Jahr zurückblicken. Ich weiß aber auch, dass für viele weder die momentane Lage noch der Blick in die Zukunft sorgenfrei sind – sei es aufgrund von Arbeitslosigkeit, gesundheitlichen oder ganz persönlichen Problemen. Ich wünsche Ihnen allen Kraft und Optimismus zur Bewältigung der Schwierigkeiten - mögen die Ruhe der Feiertage und die Stunden im Kreise der Familie dazu beitragen !
Im Jahr 2009 prägte weiter der grundhafte Ausbau der Hauptstrasse das Bild in unserer Gemeinde und wird auch im neuen Jahr unsere Kraft fordern. Ich danke allen Anwohnern für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen.
Eine wichtige Stütze unserer Arbeit sind nach wie vor all jene, die sich in den Vereinen und Institutionen auf verschiedene Weise ehrenamtlich engagieren und damit einen unbezahlbaren Beitrag für das Leben in unserem Dorf leisten. Ich verbinde den Dank für diese Tätigkeit mit der Hoffnung auf weitere vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Ihre Bürgermeisterin Kerstin Otto Frankenthal, im Dezember 2009
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