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22.02.2012
 


Rückfragen und Zuschriften bitte per E-Mail an die Gemeindeverwaltung(webmaster@gemeinde-frankenthal.de) oder ggf. schriftlich an die jeweils angegebene Adresse).


Aktuelles/Kurzübersicht:
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08.01.2011

Elfmal Nachwuchs in Frankenthal

Zum zweiten Mal lädt Frankenthals Bürgermeisterin Kerstin Otto
Anfang März junge Eltern und ihre Kinder ein. Im Jahr 2010 konnten sich
elf Frankenthaler Familien über Nachwuchs freuen, sagte die
Bürgermeisterin gestern der SZ. Als Begrüßungsgeschenk werde sie wahrscheinlich wie im Vorjahr ein Memory-Spiel mit Ortsmotiven
vorbereiten, sagte Kerstin Otto.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Freitag, 7. Januar 2011


08.01.2011

Schneefreie Hydranten

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf folgenden Sachverhalt hinweisen.

Durch die derzeitige Wetterlage sind größtenteils die Hydranten in der Gemeinde vom Schnee verdeckt. Verantwortlich für die Zugänglichkeit ist nicht die Gemeinde oder die Feuerwehr. In der Satzung der Gemeinde Frankenthal über die Verpflichtung der Straßenanlieger zum Schneeräumen und Reinigen der Gehwege (Straßenreinigungssatzung), hier im § 5 Abs. 5, wird diese Pflicht auf die Eigentümer und Besitzer von Grundstücken übertragen. Jeder Unterflurhydrant ist mit einem Hinweisschild gekennzeichnet. Sollte diese fehlen, bitten wir um Mitteilung.

                                               Otto, Bürgermeisterin


16.01.2011

Entsorgungsnachweis der Räumung von Kleinkläranlagen und
geschlossenen Gruben sowie Wartungsprotokolle von biologischen Kläranlagen

Alle Grundstückseigentümer werden aufgefordert die Entsorgungsnachweise (Rechnung als Kopie) über die ordnungsgemäße Entsorgung der Kleinkläranlagen und geschlossenen Gruben sowie die Wartungsprotokolle
der biologischen Kläranlagen und ggf. den Entsorgungsnachweis für das Kalenderjahr 2010 bis zum 31.01.2011 bei der Gemeindeverwaltung Frankenthal einzureichen.

                                               Otto, Bürgermeisterin


22.01.2011

Für Frankenthaler steigt in diesem Jahr die Grundsteuer Frankenthal

Hausbesitzer in Frankenthal müssen ab diesem Jahr mehr Steuern an
die Gemeinde zahlen. Der Gemeinderat beschloss am Donnerstag
einstimmig, den Sockelbetrag für die Grundsteuer B um 25Prozentpunkte
auf 395 Prozent zu erhöhen. Je nach Größe, Alter und Zustand des Hauses kommen auf die Eigentümer im Schnitt Mehrbelastungen zwischen fünf und 15 Euro im Jahr zu, sagte Bürgermeisterin Kerstin Otto. Auch die Gewerbesteuer wurde angehoben.
Seit 2001 waren die Steuern unverändert. Insgesamt soll die jetzt beschlossene Erhöhung der Gemeinde jährliche Mehreinnahmen von 15000 Euro bringen. (SZ/ir)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Samstag, 22. Januar 2011 


26.01.2011

Frankenthaler Straße wird ab April gebaut

Spätestens im April beginnt der dritte und letzte Bauabschnitt zur
Sanierung der Frankenthaler Hauptstraße. Die Arbeiten wurden
sachsenweit ausgeschrieben; im Februar soll der Bauauftrag vergeben werden, sagte Roland Schultze, Leiter des Straßenbauamtes Bautzen, auf SZ-Anfrage.

Gebaut werden bei Vollsperrung die letzten 500Meter in Richtung Goldbach, wobei auch eine Brücke neu gebaut werden muss. Bis November sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Sanierungspläne für die Straßen von Frankenthal nach Goldbach und Hauswalde gibt es momentan nicht.
„Vorrang hat der Ausbau von Ortsdurchfahrten“, sagte Roland Schultze. (SZ/ir)


Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Mittwoch, 26. Januar 2011


28.01.2011

Mitteilung der zuständigen Meldebehörde

Bekanntmachung gemäß § 33 Absatz 4 Sächsisches Meldegesetz
 
Die Meldebehörde hat gemäß § 33 Absatz 4 Sächsisches Meldegesetz
auf das Widerspruchsrecht gegen die Veröffentlichung von Daten aufmerksam zu machen.

1. Die Meldebehörde darf Namen, Doktorgrad, Anschriften sowie Tag
und Art des Jubiläums bei Alters- und Ehejubiläen veröffentlichen und an Presse, Rundfunk und andere Medien zum Zweck der Veröffentlichung übermitteln. Altersjubilare sind Einwohner, die den 70. Geburtstag oder
einen späteren Geburtstag begehen. Ehejubilare sind Einwohner,
welche die goldene Hochzeit oder ein späteres Ehejubiläum begehen.
Wer die Veröffentlichung seines Geburtstages ab 70 Jahre und der Ehejubiläen ab der goldenen Hochzeit nicht möchte, kann von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, indem er im Bürgerbüro
(Altmarkt 1, 01877 Bischofswerda) eine Übermittlungssperre beantragt.

2. Die Meldebehörde darf Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern
von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen zu parlamentarischen und kommunalen Vertretungskörperschaften in den 6 Monaten vor einer
Wahl aus dem Melderegister Gruppenauskunft von Wahlberechtigten
erteilen. Dabei dürfen Name, Vorname, Doktorgrad und Anschrift mitgeteilt werden. Gegen die Weitergabe dieser Daten hat jede/r Wahlberechtigte
ein Widerspruchsrecht, das er/sie im Bürgerbüro (Altmarkt 1, 01877 Bischofswerda) geltend machen kann.

Zusätzliche Information zu Pressemitteilungen von Ehejubiläen:

In den Meldebehörden sind nicht in jedem Fall die Daten von Eheschließungen erfasst. Den Standesämtern ist es jedoch untersagt, personenbezogene Daten an Dritte weiterzugeben. Aus diesem Grund
wurden Ehejubiläen nur in den Fällen veröffentlicht, in denen die Meldebehörde die entsprechenden Daten hatte und der Veröffentlichung nicht widersprochen wurde. Sofern Daten von Ehejubiläen in der Meldebehörde bisher nicht erfasst wurden oder Sie nicht sicher sind, dass diese Daten erfasst wurden und eine Veröffentlichung gewünscht wird, wenden Sie sich bitte an die Meldebehörde.

Meldebehörde


Aufforderung der Wehrpflichtigen des Geburtsjahrgangs 1993 zur Meldung der Erfassung
 
Nach § 1 des Wehrpflichtgesetzes (WPflG) sind alle Männer,
die Deutsche im Sinne des Grundgesetzes sind und ihren ständigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben, vom vollendeten
18. Lebensjahr an wehrpflichtig (Wehrpflichtvoraussetzungen). Die Erfassung kann bereits ein Jahr vor der Vollendung des 18. Lebensjahres durchgeführt werden (§ 15 Absatz 6 WPflG). Alle Personen des Geburtsjahrganges 1993, die wehrpflichtig sind und denen bislang kein Schreiben der Erfassungsbehörde über die bevorstehende Erfassung zugegangen ist, werden nach § 15 Absatz 1 WPflG aufgefordert, sich umgehend persönlich oder schriftlich bei der nachstehenden Erfassungsbehörde zur Erfassung zu melden:

Die Aufforderung ergeht insbesondere an Personen ohne feste Wohnung, welche die Wehrpflichtvoraussetzungen erfüllen.

Bei der persönlichen Meldung ist der Personalausweis oder Reisepass mitzubringen. Es empfiehlt sich, auch sonstige der Feststellung der Wehrpflicht dienende Unterlagen mitzubringen. Arbeitnehmern, deren Arbeitgeber nicht nach § 14 Arbeitsplatzschutzgesetz zur Weiterzahlung
des Arbeitsentgelts verpflichtet ist, wird der durch die Erfassung entstehende Verdienstausfall durch die Erfassungsbehörde auf Antrag erstattet. Dies gilt auch für die entstehenden notwendigen Auslagen, insbesondere Fahrkosten am Ort der Erfassung.

Meldebehörde


14.02.2011

Streit um Winterdienst in Frankenthal gefährdet Grundschüler

In einer unübersichtlichen Kurve konnten die Kinder auf dem Fußweg
nicht laufen. Keiner fühlte sich zuständig, dort den Schnee zu schippen.
Für die Winterferien kann man den Frankenthaler Kindern ruhigen
Gewissens reichlich Schnee wünschen. In der Schulzeit ist dieser        Wunsch, zumindest für die Jungen und Mädchen aus dem Oberdorf,
nicht unbedingt empfehlenswert. Denn kurz vor ihrer Schule wurde
im Januar der Fußweg auf einer Länge von circa 50 Metern nicht
geschippt. Die Kinder mussten auf der Straße laufen. Eltern machten
sich Sorgen.
Manuela Betz: „Die Kurve war gefährlich. Für Grundschulkinder war
es nicht sicher, es war unübersichtlich.“ Die Gemeinde hätte lieber den Schulweg als irgendeine kleine Gasse frei halten sollen, sagt die
Mutter von zwei Kindern. „Die Fußwege vor der Schule und die Bushaltestellen waren ja auch geschippt worden.“ Karsten Nikol sagt,
für die Kinder sei es „extrem gefährlich gewesen“. „Früh ist es meist noch dunkel und eigentlich sollten die Kinder nicht auf der Straße sein. Aber sie konnten nicht ausweichen“. Dabei wäre es kein Problem gewesen, den Schnee zu beseitigen. Denn den brauche man nur in den Dorfbach zu werfen, der gleich neben dem Weg fliest.

Einig sind sich die Frankenthaler Eltern aber auch darin, dass der Bauhof
der Gemeinde im Januar gute Arbeit geleistet hat. Birgit Schiermeister:
„Die Gemeinde hat sehr viel gemacht, um die Hauptstraße frei zu halten.
Die Bushaltestellen und der Weg vor der Schule waren immer frei.
“ Es habe aber auch Stellen in Frankenthal gegeben, die weniger übersichtlich waren – zum Beispiel der Weg zum Bus-Wendeplatz,
sagt Birgit Schiermeister.

Wem gehört der Dorfbach?

Nach dem Ausbau des größten Teils der Hauptstraße hatte der
Gemeinderat im vergangenen Jahr eine Winterdienstsatzung beschlossen.
Sie verpflichtet die Anlieger, den Fußweg vor ihrem Grundstück von
Schnee und Eis frei zu halten. Der Gemeinderat hatte die Satzung mit
einer Gegenstimme beschlossen. Umstritten war, warum nur die
Anlieger auf der einen Straßenseite, wo es den Fußweg gibt, Schnee schieben müssen, die gegenüber wohnenden Nachbarn aber nicht.

Nun offenbarte der Winter ein weiteres Problem. Denn der nicht
geschippte Fußweg grenzt nicht unmittelbar an ein Grundstück, sondern
an den Dorfbach, für den die Gemeinde zuständig ist. „Der Bach
gehört nicht zu unserem Grundstück“, sagt Anliegerin Evelin Schmuck.
Daher sei auch die Gemeinde für den Winterdienst in diesem Bereich verantwortlich.

Bürgermeisterin Kerstin Otto sieht das anders. Sie sagt, bis zu zehn
Meter könne laut Satzung die Entfernung zwischen Grundstück und
Fußweg betragen, um als Anlieger für den Winterdienst verantwortlich
zu sein. Kerstin Otto: „Der Gemeinderat hatte es sich nicht einfach
gemacht mit der Winterdienstsatzung und lange darüber beraten.
“ Im Januar war vor mehreren Grundstücken der Schnee nicht geschippt.
Die Gemeinde habe die Eigentümer angeschrieben und auf ihre Pflicht hingewiesen, sagt die Bürgermeisterin.

Laut Gemeinde nutzte Frankenthal ein Musterdokument als Grundlage
seiner Winterdienstsatzung. Ob die Regelung zu dem umstrittenen
Abschnitt am Bach vor einem Verwaltungsgericht Bestand hätte,
ist nicht erwiesen. Nach SZ-Recherchen gibt es dazu in Sachsen bisher
kein Urteil. Möglicherweise, weil der Fall so noch nicht aufgetreten ist. 

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Montag, 14. Februar 2011/Von Julia Förster, Junge SZene und Ingolf Reinsch


Auf ein Wort

Streit zu Lasten der Kinder über den Winterdienst in Frankenthal

Was Recht ist, muss recht bleiben: Die Gemeinde Frankenthal ist eine
der kinderfreundlichsten im Bischofswerdaer Umland. Die Gemeinde begrüßt „ihre“ Neugeborenen mit Glückwunschkarte, Eltern-Empfang und kleinem Geschenk. Kindertagesstätte und Schule sind saniert. Sportverein und Feuerwehr bieten Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten für eine
sinnvolle Freizeitbeschäftigung. In diesem Jahr soll ein Kinderspielplatz gebaut werden.

Bei so viel Herz für Kinder hätte die Gemeinde im Streit um den
Winterdienst auf 50 Meter Fußweg pragmatisch handeln und eine
Trasse zum Laufen frei schieben müssen. Damit Schulkinder nicht auf der Straße laufen müssen. Kraftfahrer vertrauen auf den Fußweg und rechnen nicht damit, dass in einer Kurve Fußgänger auf der Fahrbahn sind.

Die Schneemassen sind weg, das Problem bleibt. Wenn nicht mehr in
diesem, dann im nächsten Winter. Gemeindeverwaltung und -rat sollten die Satzung mit den Erfahrungen dieses Winters kritisch überprüfen – und nach Möglichkeit ändern. Warum Anlieger, deren Grundstück durch den (öffentlichen) Dorfbach von der Straße getrennt ist, auf dem Fußweg Schnee schieben sollen, ist schwer vermittelbar. Noch dazu, wenn ihr Grundstück nur über eine Seitenstraße zu erreichen ist.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Montag, 14. Februar 2011
Von Reinsch.Ingolf@dd-v.de


17.02.2011

Keine Winterdienst-Extratour auf dem Bürgermeisterweg

Kerstin Otto weist Behauptungen zurück, der Bauhof hätte auf
„ihrer“ Straße besser geräumt als anderswo im Dorf.

Oliver Höhne aus Frankenthal sieht den Winterdienst in seinem Heimatort kritisch: Die Buswendeschleife im Oberdorf sei an manchen Tagen
„schlecht bis überhaupt nicht geräumt worden“, schreibt er an die Sächsische Zeitung. Der Frankenthaler reagiert damit auf unseren Artikel „Streit um Winterdienst in Frankenthal gefährdet Grundschüler
“ (SZ vom 14.2., Seite 15). Auf Nebenstraßen wie dem Weideweg sei wochentags oft nicht vor 10Uhr der Schnee durch die Gemeinde geschoben worden, an einigen Wochenenden überhaupt nicht. Die Anwohner mussten sich selbst behelfen. Dagegen sei der für den Winterdienst eingesetzte Radlader am Postweg abgestellt gewesen, und die Gemeindearbeiter
hätten „mit der Hand sehr genau den Schnee geräumt und gestreut“, schreibt Oliver Höhne. Bürgermeisterin Kerstin Otto (CDU) wohnt am Postweg.

Sie dementiert: „Auf dem Postweg wurde wie auf den anderen
Frankenthaler Nebenstraßen mit dem Radlader Schnee geschoben.
An ihren Grundstücken mussten die Anwohner selbst Schnee schippen –
auch die Bürgermeisterin.“

Richtig sei jedoch, dass der mit einem Schneeschieber ausgerüstete Radlader morgens am Postweg geparkt worden war. Für die Zeit, in
der die Gemeindearbeiter per Hand den Schnee an der Grundschule
und der Bushaltestelle geschoben haben. Am Postweg habe der Radlader
am wenigsten den Verkehr behindert, sagt Kerstin Otto.

Nur ein Mini-Bauhof

Kommunen in Sachsen sind „im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit“ zum Winterdienst verpflichtet. In der Gemeinde Frankenthal stehen dafür
nur zwei Bauhof-Mitarbeiter und zwei geringfügig Beschäftigte bereit.
Mehr an kommunalen Baudienstleistern leistet sich das 1000 Einwohner zählende Dorf nicht. Die Bürgermeisterin steht zu den Mitarbeitern, die im Dezember und Januar „eine sehr gute Arbeit geleistet haben und dabei
oft bis an die Grenze der Belastbarkeit gegangen sind“. Wie in anderen Gemeinden auch werden die Straßen nach Prioritäten geräumt.
Vorrang haben Durchgangsstraßen, die am Morgen von vielen genutzt werden. „Reine Anliegerstraßen“ wie der Weideweg mit wenigen Anwohnern würden zwar geschoben, aber eben später, sagt Kerstin Otto. Bei all dem gebe es auch „Schwachstellen“, bedingt durch die begrenzten personellen und finanziellen Möglichkeiten. Dazu gehöre auch die Buswendeschleife.

Im Streit um den nicht geschippten Fußweg nahe der Schule setzt die Gemeinde jetzt auf ein klärendes Wort des Landratsamtes.
Kerstin Otto: „Wir lassen den speziellen Fall des einen Anliegers
noch einmal durch das Rechts- und Kommunalamt prüfen.“ Die Winterdienstsatzung als Ganzes war bereits im vergangenen Jahr
durch das Landratsamt bestätigt worden.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Donnerstag, 17. Februar 2011/ Von Ingolf Reinsch


18.02.2011

Puppenbühne spielt in Frankenthal

Das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen gastiert mit seinem Puppentheater künftig zweimal im Jahr in Frankenthal.
Geplant sind Vorstellungen für Kindergarten- und Grundschulkinder,
sagte Bürgermeisterin Kerstin Otto. Vertreter des Theaters besichtigten
in dieser Woche die Arche der Evangelischen Grundschule und befanden
sie für sehr geeignet. Die Arche ist Aula und täglich genutzte Begegnungsstätte zugleich. (SZ)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Freitag, 18. Februar 2011


27.02.2011

Hinweis auf ortsübliche Bekanntmachung

Eine öffentliche Bekanntmachung einer Offenlegung über die Änderung von
Daten des Liegenschaftskatasters für Flurstücke der Gemarkung
Frankenthal hängt vom 28.02.2011 bis 14.03.2011 an den
Bekanntmachungstafel der Gemeinde Frankenthal aus.

                                                      Otto, Bürgermeisterin


03.03.2011

Frankenthaler Hauptstraße ab 28. März dicht

Das letzte Teilstück der Hauptstraße in Frankenthal wird ab dem 28. März saniert. Das sagt Frank Wendler vom Straßenbauamt in Bautzen.
Für 650 000 Euro werden zwischen den Abzweig nach Großharthau und dem Ortsausgangsschild in Richtung Goldbach der Asphalt, die Regenwasserkanäle sowie die Beleuchtung erneuert. Zudem wird die
Brücke über den Grunabach durch eine neue ersetzt.

Bis November sollen die Bauarbeiten dauern. Bis dahin wird das Teilstück
der Hauptstraße in Frankenthal voll gesperrt. Autofahrer die von Goldbach nach Bretnig-Hauswalde fahren, müssen eine Umleitung über Bischofswerda und die Staatsstraße 158 nutzen. Anwohner sollen kaum Einschränkungen hinnehmen müssen.

Quelle: Bericht SZ vom 03.03.2011, Sebastian Martin

Das Straßenbauamt und die Gemeinde sanieren ab Ende März das letzte Teilstück der Hauptstraße

Wer mit seinem Auto von Goldbach in Richtung Bretnig-Hauswalde fährt,
der steuert über eine regelrechte Holperpiste. Schlaglöcher und Risse
zieren die Staatsstraße 56 bis er in Frankenthal den ersten Abzweig nach Großharthau erreicht. Mit der Holperpiste ist es bald vorbei, zumindest ab den Ortseingangsschild von Frankenthal. Denn ab dem 28. März saniert die Gemeinde und das Straßenbauamt das dritte und damit letzte Teilstück der Hauptstraße, nachdem sie in den vergangenen drei Jahren bereits weite Teile der Ortsdurchfahrt erneuert haben.

Den Auftrag erhielt jetzt die Firma Eurovia. Sie modernisiert für rund
460 000 Euro den Asphalt, den Regenwasserkanal und die Beleuchtung. Zudem baut das Unternehmen für 190 000 Euro eine neue Brücke über
den Grunabach. Während der Arbeiten soll eine Behelfsbrücke dafür sorgen, dass zum Beispiel die Frankenthaler Kinder ohne Umwege zur Schule laufen können. Auch Fahrradfahrer können die Behelfsbrücke nutzen. Autofahrer müssen dagegen eine Umleitung über die Staatsstraße 158 hinnehmen, da die Ortsdurchfahrt ab Ende März vollgesperrt sein wird. Nur Anwohner können bis zu ihren Grundstück fahren, sagt der Amtleider beim Straßenbauamt in Bautzen, Frank Wendler. Es sei denn, die Baustelle befindet sich direkt vor dem Haus. Dann kann es auch für die Anwohner
zu kurzzeitigen Einschränkungen kommen.

Bürger Informieren
„Wir wollen die Sanierung des letzten Teilstückes so unproblematisch wie möglich gestalten“, sagt Frankenthals Bürgermeisterin Kerstin Otto.
Sie plant für Anfang April eine Informationsveranstaltung, um die Anwohner gemeinsam mit dem Straßenbauamt und der beteiligten Firma über mögliche Einschränkungen zu unterrichten.

Vor allem während des zweiten Bauabschnitts, der vergangenen Herbst abgeschlossen wurde, gab es viel Kritik in Frankenthal. Wie zum Beispiel
von Silko Pietsch. In seinem kleinen Lebensmittelladen an der Hauptstraße brach der Umsatz während der damaligen Bauarbeiten um die Hälfte ein,
weil sein Geschäft ein Jahr lang kaum erreichbar war. Schuld an der
damals langen Bauphase war vor allem der strenge Winter 2009/10.
Um nicht wieder von Minusgraden und Schneefällen überrascht zu werden, entschloss sich die Gemeinde und das Straßenbauamt deshalb erst ab Frühjahr 2011 das letzte Teilstück der Holperpiste in Frankenthal zu sanieren. Wann die restliche Staatsstraße 56 erneuert wird, ist derweilen noch nicht klar, weil Ortsdurchfahrten Priorität haben.

Quelle: Bericht SZ vom 03.03.2011, Sebastian Martin


04.03.2011

Voller Saal beim Kindermusical

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal im Gasthaus Röntzsch,
als Frankenthaler Kindergartenkinder ein Minimusical von Ralf Zuckovski aufführten. Das große Thema diese nachmittags war „Die Vogelhochzeit einmal ganz anders“. Wochenlang hatten die Kinder der Schmetterlingsgruppe dafür geprobt – und sie waren vor ihrem Auftritt
sehr aufgeregt. Rund 150 Zuschauer sahen das Stück. Gleich nach der Vorstellung wurde der Kuchenbasar des Kindergartens eröffnet.
Das dabei eingenommene Geld soll helfen, eine Kinderküche einzurichten. Dort sollen die Kinder unter Anleitung und Hilfe eines Erwachsenen ihre Obstpause künftig selbst vorzubereiten, oder auch mal einen Kuchen backen.

Quelle: Bericht SZ vom 04.ß3.2011, Julia Förster/JuSZ


04.03.2011

Aushang Beschlüsse

Die in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 01.03. 2011 gefassten
Beschlüsse hängen vom 07.03.2011 bis 17.03.2011 an den Bekanntmachungstafeln  der Gemeinde Frankenthal aus.


                                                          Otto, Bürgermeisterin 


12.03.2011

Familienglück in Frankenthal

Bürgermeisterin Kerstin Otto begrüßte gestern elf Babys. Sie hatte
eine Überraschung dabei.


Frankenthal versteht sich als kinder- und familienfreundliche Gemeinde. Deshalb hat Bürgermeisterin Kerstin Otto (CDU) gestern alle Eltern eingeladen, deren Kinder im vergangenen Jahr geboren wurden.
Elf Babys konnte die Verwaltungschefin in der evangelischen Grundschule begrüßen. Dort tauschten sich die jungen Mütter und Väter bei Kaffee
und Brötchen aus, während die Neugeborenen über den beheizten
Fußboden krabbelten oder in ihren Babykörben schliefen. Kerstin Otto überreichte zudem jedem neugeborenen Frankenthaler ein Memory-Spiel,
mit dem sie das Dorf demnächst spielerisch entdecken können.

Für die Eltern war die Baby-Begrüßung eine gelungene Veranstaltung.
„So kommt man auch mit den jungen Müttern oder Vätern ins Gespräch,
die nicht nebenan wohnen“, sagt Kristina Kunath. Sie kam mit ihrer
Tochter Elina frühstücken, die im Januar 2010 das Licht der Welt
entdeckte und damit das älteste Baby gestern in der evangelischen Grundschule war. Der Jüngste in der Runde wurde im Dezember geboren. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Samstag, 12. März 2011, Sebastian Martin


22.03.2011

Behörden rätseln über Unfallursache am Dorfteich

Eine Autofahrerin rutschte in Frankenthal von der Hauptstraße ins Wasser. Nun hat der Unfall Folgen.

Das Straßenbauamt in Bautzen prüft, ob ein Geländer zwischen der Hauptstraße und dem Dorfteich am Ortsausgang von Frankenthal in
Richtung Bretnig-Hauswalde für mehr Sicherheit sorgen könnte.
Hintergrund ist ein Verkehrsunfall, bei dem am vergangenen Freitag
ein Auto im Wasser landete, nachdem die Fahrerin kurz zuvor die Kontrolle über ihren Wagen verloren hatte. Der Polizei zufolge brach das Auto beim Beschleunigen in Richtung Ortsausgang mit dem Heck aus. Die 24-jährige Fahrerin, die bei dem Unfall unverletzt blieb, sagte am Freitag gegenüber
der SZ, dass die Hauptstraße zum Unglückszeitpunkt glatt gewesen sei. Anders lässt sich der Unfall auch kaum erklären, da die Fahrbahn am Dorfteich gerade verläuft. Ob die Fahrerin mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei, wollte die Polizei nicht kommentieren. Die Ermittlungen laufen, sagte gestern der Pressesprecher der Polizei,
Uwe Horbaschk, auf SZ-Nachfrage.

Die Schmöllnerin erhält aber wahrscheinlich Post aus Frankenthal.
Die Gemeinde wird ihr die Rettungsarbeiten in Rechnung stellen.
Zweieinhalb Stunden waren die Feuerwehrleute mit elf Mann und zwei Fahrzeugen im Einsatz, bis sie aus dem Wasser befreit und der
schrottreife Wagen aus dem Dorfteich gezogen wurde. Das könnte
rund 300 Euro kosten. Am Fahrzeug selbst, einem Smart, entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von rund 5000 Euro.

Neben dem Unfallhergang an sich sorgt auch das Verhalten einiger Autofahrer weiter für Diskussionen. Denn erst der sechste Pkw, ein Mann aus Großharthau, hielt am Freitag am Unglücksort an, um die Feuerwehr
zu alarmieren.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Dienstag, 22. März 2011 Von Sebastian Martin


29.03.2011

Straßenbauamt: Keine Mitschuld an Unfall inFrankenthal

Das Straßenbauamt in Bautzen hat beim Ausbau der Hauptstraße in Frankenthal nicht fahrlässig auf ein Geländer am Dorfteich verzichtet.
Zu diesem Ergebnis kommen interne Untersuchungen zu dem Unfall am
18. März, bei dem eine 24-jährige Schmöllnerin mit ihrem Auto von der Fahrbahn abkam und im Dorfteich landete. „Nach den zur Planung und zur Bauzeit gültigen Richtlinien mussten wir beim Ausbau der Hauptstraße in Frankenthal weder ein Geländer noch eine Schutzplanke in Höhe des Dorfteiches errichten“, sagt Lutz Günther, Abteilungsleiter beim Straßenbauamt. Zurzeit werde aber geprüft, ob nach der Aktualisierung des technischen Normenwerks im Dezember 2010 neben dem bereits bestehenden Bordstein eine weitere Barriere am Dorfteich empfehlenswert sei. Sollte dies der Fall sein, werde sich das Straßenbauamt mit der Polizei und der unteren Verkehrsbehörde abstimmen, ob und wie die Errichtung
einer Absturzsicherung an der Unglücksstelle erfolgen solle. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Dienstag, 29. März 2011


29.03.2011

Frankenthaler Ortsdurchfahrt ab heute gesperrt

Die Hauptstraße wird weiter ausgebaut. Autofahrer müssen Umwege in Kauf nehmen, Busse werden umgeleitet.

In Frankenthal beginnt heute der dritte und letzte Bauabschnitt an der Hauptstraße. Betroffen ist das Teilstück zwischen dem Abzweig nach Großharthau und dem Ortsende in Richtung Goldbach.

Durch den Ausbau kommt es wieder zu Verkehrseinschränkungen auf der Staatsstraße, weil die Frankenthaler Ortsdurchfahrt zwischen der Brücke über den Grunabach und der Straße der Einheit gesperrt ist. Lediglich Anwohner erreichen ihre Grundstücke. Alle anderen Autofahrer, die von Hauswalde nach Goldbach wollen, müssen eine Umleitung über Rammenau und Bischofswerda bis zur Bundesstraße 6 nehmen, sagt Frank Wendler.
Der Abteilungsleiter für die Planungen beim Straßenbauamt Bautzen fügt zudem hinzu, dass der Kreuzungsbereich Hauptstraße/Straße der Einheit in Frankenthal vorerst befahrbar bleibt. Dort werde erst in den Sommerferien gebaut, so dass Autofahrer bis dahin weiter in Richtung Großharthau abbiegen können.

Bus fährt über Großharthau

Durch die Bauarbeiten kommt es auch zu Einschränkungen im Busverkehr. Betroffen sind die Linien 185 und 193. Diese werden ab heute über Großharthau umgeleitet, sagt Gernot Schweitzer, Pressesprecher beim Landratsamt Bautzen. Die Folge sind Verspätungen von etwa fünf Minuten. Nicht bedient wird die Haltestelle Goldbach Kirche, die sonst von der Linie 185 angesteuert wird.

Die Hauptstraße in Frankenthal zwischen dem Abzweig nach Großharthau und dem Ortsausgang in Richtung Goldbach wird bis November saniert.
Das rund 450 Meter lange Teilstück der Trasse erhält unter anderem einen neuen Asphalt, einen neuen Regenwasserkanal sowie eine neue Straßenbeleuchtung. Zudem wird die Brücke über den Grunabach abgerissen und durch eine neue ersetzt. Während der Arbeiten soll eine Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer errichtet werden, damit die Anwohner problemlos das Dorfzentrum erreichen. Insgesamt kostet der seit 2008 andauernde Ausbau der Hauptstraße in Frankenthal 3,8Millionen Euro.
Der Großteil der Summe wird durch die Europäische Union finanziell
gefördert.

Hauptstraße in Frankenthal dicht

Wegen Bauarbeiten ist die Hauptstraße in Frankenthal ab heute zwischen dem Abzweig nach Großharthau und der Brücke über den Grunabach gesperrt. Dadurch kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Autofahrer, die von Bretnig-Hauswalde nach Goldbach wollen, müssen voraussichtlich bis November über Rammenau und Bischofswerda zur Bundesstraße 6 fahren.
Die Buslinien 185 und 193, die Frankenthal und Goldbach verbinden, verkehren in dieser Zeit über Großharthau. Verspätungen bei diesen Linien von etwa fünf Minuten sind die Folge.

AUF EIN WORT

Den Straßenbau positiv sehen
über den Ausbau der Hauptstraße in Frankenthal

Autofahrer, die von Hauswalde nach Großdrebnitz fahren, werden stöhnen. Ab heute müssen sie wieder eine kilometerlange Umleitung in Kauf nehmen, denn in Frankenthal beginnt der dritte Bauabschnitt der Hauptstraße.
Bis November soll die Fahrbahn zwischen dem Abzweig nach Großharthau und dem Ortsausgang Richtung Goldbach dicht bleiben.

Aber nicht nur die Autofahrer werden stöhnen. In erster Linie leiden die Frankenthaler Anwohner. Sie müssen in den nächsten Monaten wahrscheinlich mit den meisten Einschränkungen leben – obwohl das Straßenbauamt betont, dass ihre Grundstücke grundsätzlich erreichbar bleiben. Dennoch dürften Lärm und Dreck für Unmut sorgen.

Trotzdem bedeutet der Ausbau für alle Betroffenen am Ende etwas positives. Denn die aktuelle Holperpiste in Frankenthal ist eine Belastungsprobe für alle Stoßdämpfer, Felgen und Nerven. Damit ist zum Glück bald Schluss, auch wenn der Preis für die Bauzeit vielen als zu hoch erscheint.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Dienstag, 29. März 2011 Von Sebastian Martin
martin.sebastian@dd-v.de


14.05.2011

Frankenthaler „Maulwürfe“ erforschen den Boden
Die Grundschüler tauschten gestern ihr Klassenzimmer gegen ein mobiles Labor im Grünen.

Unter dem Motto „Unterwegs wie die Maulwürfe – der Boden hat’s in sich“ fand der Sachunterricht der Frankenthaler Grundschüler am Freitag im Grünen statt. In vier Gruppen erforschten die Kinder der vierten Klasse
den Boden und dessen Lebewesen.
Auch Josy und Franz waren mit dabei. Die beiden gehören zur
Wiesengruppe. Das heißt, sie untersuchen speziell den Wiesenboden.
Ihre Mitschüler beschäftigen sich unterdessen mit Sand- und Waldböden sowie mit dem Boden des Schulgartens der Evangelischen Grundschule. Während die beiden Jungen ihre Bodenprobe analysieren, sagt Josy:
„Ich finde den Unterricht draußen viel besser, weil wir an der frischen
Luft sind und viel mehr experimentieren können. Drinnen sitzen wir nur
da und lernen all die Sachen, die wir hier auch mal ausprobieren können.“
Nachdem Josy und Franz ihre Ergebnisse zu Feuchtigkeit, Beständigkeit
und Formbarkeit des Bodens in ihre Protokolle eingetragen haben,
gehen sie auf die Suche nach den kleinen Lebewesen der Wiese. Es ist
gar nicht so leicht, zwischen dem ganzen Gras etwas zu finden. Aber sie entdecken doch noch einen Regenwurm und ein paar Käfer, die sie bestimmen. Außerdem füllen sie ein weiteres Blatt für das Bodenprotokoll aus. Dort tragen sie unter anderem ein, wo sie das Tier gefunden haben.
Auch die leichte Kälte an diesem Vormittag kann den Beiden nicht den
Spaß verderben, denn was sie hier lernen, werden sie auch im Schulgarten anwenden können.
Zu verdanken haben die Frankenthaler Schüler das Projekt dem
Umweltmobil „Planaria“. Seit 1992 sind zwei solche Mobile in ganz Sachsen für Kinder und Jugendliche unterwegs. Es sind modern ausgestattete
Laborfahrzeuge der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt. Unter dem Leitgedanken einer nachhaltigen Bildung werden die Schüler mit
Themen rund um den Natur - und Umweltschutz vertraut gemacht. Die Landesstiftung Natur und Umwelt ergänzt auf diese Weise den Unterricht
an Grund- und Mittelschulen sowie Gymnasien. Außerdem bietet sie auch Schulungen für Pädagogen und Erzieher an.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Samstag, 14. Mai 2011


18.05.2011

Frankenthaler testen ihre Kondition beim Paarlauf

Die Sportgemeinschaft Frankenthal veranstaltet am 8. Juni den
traditionellen Paarlauf, für den sich die Teilnehmer ab sofort anmelden können. Wie jedes Jahr gibt es verschiedene Distanzen. Während die
Sportgemeinschaft für Kinder einen 15-Minuten-Lauf anbietet, können Erwachsene ihre Kondition über 30 und 60 Minuten testen.
Der Start kostet für Kinder 50 Cent, für Erwachsene einen Euro.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Mittwoch, 18. Mai 2011


19.05.2011

Mit Schrottautos aufs Treppchen

Drängeln, rasen, schubsen – alles was im Straßenverkehr strengstens verboten ist, ist beim Stock Car Racing nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Die Frankenthaler fahren gut damit – und das nun schon seit 13 Jahren. Für das Stock-Car-Team begann das Jahr mit einem zweiten Platz für Michael Petschel in Hochstädt. Auch beim dreitägigen Rennen „Speed of Legends“, das heute in Dresden beginnt, sind die Frankenthaler mit dabei. Es folgen weitere Rennen unter anderem in Dauban, Kutschenberg, Sjuganow und am Matschenberg in Cunewalde, bei denen Johannes Rarisch für das Team an den Start gehen wird.

Rund 20 Mitglieder gehören zum Stock- Car-Team. Die Jüngsten sind um
die 20, der Älteste 40. Im Team ist auch eine junge Frau: Jennifer Wendler. Für sie sei es „ ein besonderer Reiz, gegen die Jungs zu fahren“, sagt Jennifer. Daher habe sie auch keine Angst am Steuer. Schon im Alter von
13 Jahren hatte sie sich bei Stock Car Rennen mit den männlichen Gegnern angelegt.

Stock Car ist ein ziemlich preiswerter Motorsport, und er macht Spaß, sind sich die Frankenthaler einig. Die Idee: Autos, die beim Tüv durchgefallen sind, werden ausgeschlachtet und wettkampftauglich neu aufgebaut,
um sie anschließend beim Rennen schrottreif zu fahren. Durch Angriffe auf gegnerische Fahrzeuge erhalten die Fahrer Punkte. Wer die meisten hat, gewinnt. Handwerkliches Geschick ist nötig, um die Autos nach jedem Durchgang wieder flott zu machen. Dieser Kreislauf wiederholt sich so lange, bis ein Schlachtross irgendwann einmal endgültig seinen Geist aufgibt.

Zwölf Trabis gehören zur Stock-Car-Flotte. Hinzu kommen mehrere Fahrzeuge für Autocross, darunter ein Trabant und zwei Lancia. Im vergangenen Jahr fuhr das Team neun Pokale ein – das bislang beste Ergebnis, seitdem 1998 im Dorf mit diesem Motorsport begonnen wurde.
Der beste Teamfahrer im Vorjahr war Johannes Rarisch mit zwei ersten Plätzen bei den Rennen in Hartha. Einen der zwei Pokale fuhr er in seinem Trabant in der Klasse bis zu 1300 Kubikzentimeter ein. In Annaburg
erreichte er in der Trabantklasse den zweiten Platz; nur seinem Teamkollegen Tommy Förster musste er dort den Vorrang lassen. Vereinschef Michael Petschel fuhr mit seinem Lancia im Bereich Rallye in Weida auf den zweiten und beim Sachsenring Junior-Cup auf den dritten Platz. Insgesamt kamen die Frankenthaler bei der vom Deutschen
Autocross Verband ausgetragenen Meisterschaft auf Rang neun –
eine gute Ausgangsposition für die jetzt begonnene Saison.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Donnerstag, 19. Mai 2011


19.05.2011

Frankenthal freut sich über Störche

In Frankenthal brütet ein Storchenpaar – und das direkt an dem
Abschnitt der Hauptstraße, die zurzeit in Richtung Goldbach saniert wird. „Der Baulärm scheint die Störche nicht zu stören“, sagt Bürgermeisterin Kerstin Otto, die sich über das Verhalten der weißen Großvögel mit dem roten Schnabel wundert. Denn im vergangenen Jahr verließen die Störche schon nach einem Unwetter ihren Horst und zogen weiter. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Donnerstag, 19. Mai 2011


23.05.2011

Grillen in Frankenthal

Die Jugendlichen vom Mühlenclub bauten im Rahmen der 48-Stunden-Aktion eine Grillstelle mit Bänken an den Ziegelteich. Dies kann ab sofort genutzt werden. (SZ)


25.05.2011

Brücke an Frankenthals Hauptstraße wird abgerissen

Die Bauarbeiten an der Hauptstraße in Frankenthal laufen nach Plan.
Zurzeit wird bereits die Brücke über den Grunabach abgerissen, die durch eine neue ersetzt wird. Das berichtet Frankenthals Bürgermeisterin
Kerstin Otto.
Bis November soll der dritte und letzte Bauabschnitt der Hauptstraße in Frankenthal abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt das 450 Meter lange Teilstück zwischen der Straße der Einheit und dem Ortsausgang in
Richtung Goldbach für den Autoverkehr voll gesperrt. Nur Anwohner erreichen ihre Grundstücke. Alle anderen Autofahrer, die über die Staatsstraße von Hauswalde nach Goldbach wollen, werden bis November
über Bischofswerda und Rammenau umgeleitet. Auch die Buslinien 185 und 193 sind von den Bauarbeitenbetroffen. Sie werden über Großharthau geführt, so dass es zu Verspätungen von bis zu fünf Minuten kommen kann.

Die Hauptstraße in Frankenthal wird bereits seit 2008 saniert. Insgesamt
3,8 Millionen Euro investiert das Sächsische Straßenbauamt und die Gemeinde unter anderem in neuen Asphalt, in einen neuen Regenwasserkanal und in eine neue Straßenbeleuchtung entlang der Fahrbahn. Der Großteil des Betrages wird allerdings durch die Europäische Union gefördert. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Mittwoch, 25. Mai 2011


17.06.2011

Frankenthal hofft auf Fördergelder

Frankenthal bemüht sich um Fördergelder, um seine Hochwasserschäden
aus dem vergangenen Jahr zu beseitigen. Dafür stimmten die Gemeinderäteeinstimmig in ihrer jüngsten Sitzung.
12000 Euro betragen die Gesamtkosten in Frankenthal, die durch das Hochwasser im vergangenen Sommer entstanden sind. Die Gemeinde hofft darauf, dass 75 Prozent der Kosten durch öffentliche Fördergelder
bezahlt werden können. 3000 Euro plant die Kommune aus der eigenen Haushaltskasse auszugeben, um die Hochwasserschäden am Grunabach im Ort zu beseitigen. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Freitag, 17. Juni 2011


02.07.2011

Information zur Straßensperrung im Knotenpunkt -
Hauptstraße mit der K 7209 (Einmüdung Großharthauer Straße)

Sehr geehrte Einwohner,
der Knotenpunkt Hauptstraße - Einmüdung Großharthauer Straße wird
vom 11.07.2011 bis zum 20.08.2011 aufgrund der Baumaßnahme
"Ausbau der Ortsdurchfahrt S 56 Frankenthal" für den gesamten
Verkehr gesperrt.
Der öffentliche Busverkehr wird über die Umleitungsstrecke
Querstraße/Dammweg geführt.
Wir bitten die einwohner um Verständnis und Rücksichtnahme für diese
Zeit.

                                                            Otto, Bürgermeisterin


05.07.2011

Vollsperrung wegen Straßenbauarbeiten in Frankenthal

Der Abzweig von der Hauptstraße in Frankenthal in die Straße der Einheit bleibt ab 11. Juli bis voraussichtlich zum 20. August gesperrt. Das sagte Bürgermeisterin Kerstin Otto. Der Verkehr nach Großharthau wird über Querstraße/Dammweg umgeleitet.

Der Grund für die Vollsperrung ist der derzeit stattfindende Ausbau der Frankenthaler Ortsdurchfahrt. Seit Ende März wird das letzte Teilstück zwischen dem Abzweig nach Großharthau und dem Ortsende in Richtung Goldbach bereits saniert. Das rund 450 Meter lange Teilstück erhält bis
Ende November einen neuen Regenwasserkanal, eine neue Straßenbeleuchtung sowie eine neue Asphaltschicht. Zudem wird die alte Brücke über den Grunabach durch eine neue ersetzt. Insgesamt haben das Straßenbauamt Bautzen und die Gemeinde seit 2008 rund 3,8 Millionen Euro in den Ausbau der Frankenthaler Ortsdurchfahrt investiert. Im November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Dienstag, 5. Juli 2011


02.08.2011

Hauptstraße wird vermessen

Das Straßenbauamt Bautzen führt morgen, (03.08.2011) ab 9.30 Uhr die Schlussvermessung von dem Abschnitt der Frankenthaler Hauptstraße durch, der im vergangenen Jahr saniert worden ist. Die Ergebnisse liegen ab
Donnerstag im Vermessungsbüro Paulsen in Bautzen aus.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Dienstag, 2. August 2011


17.08.2011

Umleitung nach Großharthau wird aufgehoben

Die Sanierungsarbeiten an der Frankenthaler Ortsdurchfahrt stehen
kurz vor dem Abschluss.

Die Bauarbeiten an der Frankenthaler Hauptstraße kommen gut voran.
Das berichtet Jürgen Israel, Abteilungsleiter beim Straßenbauamt in Bautzen. Ihm zufolge wird ab kommendem Montag die Umleitung nach Großharthau wieder aufgehoben, so dass pünktlich zum Schuljahresbeginn der
Busverkehr nach Frankenthal wieder gewährleistet ist. Im September soll dann auch die komplette Ortsdurchfahrt wieder befahrbar sein,
sagt Jürgen Israel auf Anfrage der SZ. Die Umleitung über Bischofswerda könnte damit zwei Monate eher aufgehoben werden, als es das Straßenbauamt Bautzen geplant hatte.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Mittwoch, 17. August 2011


20.08.2011

Mitteilung der zuständigen Meldebehörde

Wehrrechtsänderungsgesetz 2011
Information für den Jahrgang 1994
Widerspruchsrecht gegen die Datenübermittlung

Am 2. Mai 2011 erfolgte die Verkündung des Wehrrechtsänderungsgesetzes 2011 (WehrRÄndG 2011).

Mit der Neuregelung des § 58 WPflG werden die Meldebehörden verpflichtet, dem Bundesamt für Wehrverwaltung jährlich bis zum 31.März Daten von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit zu übermitteln, die im nächsten Jahr volljährig werden. Für das Jahr 2011 gilt die Übergangsregelung des
§ 62 Abs. 2 WPflG. Danach sind die Daten im Oktober 2011 zu übermitteln. Die Datenerhebung dient dazu, potentiellen Rekruten Informationsmaterial über die Streitkräfte zukommen zu lassen.

Den Betroffenen (Jahrg. 94) wird ein Widerspruchsrecht gegen die Datenübermittlung zu diesem Zweck eingeräumt.

Nach § 18 Abs.7 Melderechtsrahmengesetz(MRRG) können die Betroffenen der Datenübermittlung nach § 58 WPflG widersprechen. Bis zum 30.09.2011 kann der Widerspruch bei der Stadtverwaltung Bischofswerda im Bürgerbüro, Altmarkt 1, 01877 Bischofswerda schriftlich oder zur Niederschrift eingelegt werden.

Bürgerbüro/Meldebehörde


10.09.2011

Grundschule hofft auf Spielwaren

Die Evangelische Grundschule in Frankenthal bewirbt sich nach SZ-Informationen bei der bundesweiten Aktion „Spielen macht Schule“.
Bei dem Wettbewerb haben Grundschulen die Möglichkeit, ein individuelles
Konzept für ein neues Spielzimmer zu erarbeiten und bei einer Jury einzureichen.
Sollte die Frankenthaler Bewerbung erfolgreich sein, könnte die Evangelische Grundschule bereits in diesem Herbst die gewünschten Spielwaren kostenlos erhalten – vorausgesetzt, die Jury erkennt den pädagogischen Wert des ausgearbeiteten Konzeptes an. Die Chancen dafür stehen gut. Schließlich fördert das Spielen neben anderen Lehr- und Lernmethoden den Leistungswillen und den Gemeinschaftssinn, wie die Evangelische Grundschule in Frankenthal auf ihrer Internetseite informiert.
Nähere Informationen über das Frankenthaler Schulkonzept bietet das Haus am 14. September um 19.30 Uhr in der Arche, dem Mehrzweckraum der Schule. Dann erklären die Pädagogen allen interessierten Eltern
der Schulanfänger 2012, wie die Kinder in der Evangelischen Grundschule unterrichtet und betreut werden.
Zudem gibt es Informationen über das Profil, die Anmeldungsmodalitäten
und -fristen. Am 8. Oktober öffnet die Evangelische Grundschule in Frankenthal dann auch für alle anderen Interessierten seine Türen. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung


15.09.2011

Ein Baumhaus für die Frankenthaler Grundschule

Auf dem Gelände der Evangelischen Grundschule in Frankenthal entstehen zurzeit ein Baumhaus und eine Kletterstrecke.
4000 Euro wurden dafür in den vergangenen beiden Jahren gesammelt –
zum Beispiel bei Benefizkonzerten oder durch Spenden von Einzelpersonen. Zudem übergibt die Volksbank Bautzen heute einen Scheck in Höhe
von 2000 Euro für das neue Spielgerät, das die Frankenthaler Grundschüler selbst entworfen haben. „Alle Kinder haben ihre Wünsche für einen neuen Spielplatz aufgemalt. Später wurden der Favorit ausgewählt“, sagt die Vorsitzende des Elternarbeitskreises Sabine Conrad.
 
Bereits nächste Woche Mittwoch soll das Baumhaus und die Kletterstrecke fertig sein und feierlich an die Kinder übergeben werden, berichtet die Leiterin der Evangelischen Grundschule in Frankenthal Heike Kurze.
(seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Donnerstag, 15. September 2011


16.09.2011

Weniger Bürokratie für Frankenthaler Bauherren
Die Gemeinde lockert den Bebauungsplan für „An der Querstraße“.

Die Anlieger können nun leichter eine neue Garage bauen.
Die Frankenthaler, die an der Querstraße wohnen, können in Zukunft ohne großen Aufwand ihre Grundstücke baulich verändern. Dafür stimmten die Frankenthaler Gemeinderäte in ihrer jüngsten öffentlichen Sitzung.

Bisher mussten die Anlieger immer eine Ausnahmegenehmigung beantragen, um zum Beispiel eine neue Garage auf dem Grundstück bauen zu dürfen.
So schrieb es der 1998 beschlossene Bebauungsplan vor. Viel Bürokratie für die Bürger und Aufwand in der Verwaltung waren die Folge, die man vermeiden wollte. Um die Bebaubarkeit der Grundstücke zukünftig praktikabler zu gestalten und den Bauherren einen größeren
Handlungsspielraum zu ermöglichen, wurde der Bebauungsplan jetzt geändert. Damit sei er den heutigen Bedürfnissen und aktuellen Standards anangepasst worden, sagt Anja Weck vom mit den Änderungen
beauftragten Planungsbüro Schubert aus Radeberg.
Zeitgleich wurden Teile des damaligen Bebauungsplans komplett aufgehoben. Da im südlichen Bereich der Straße keine weiteren Bebauungsabsichten bestehen, wurden diese Grundstücke aus dem Bebauungsplan entlassen. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Freitag, 16. September 2011


16.09.2011

Autoverkehr rollt über frisch sanierte Hauptstraße in Frankenthal

Die Hauptstraße in Frankenthal ist jetzt wieder durchgängig befahrbar.
Damit endet die Umleitung von Goldbach in Richtung Bretnig-Hauswalde,
die über Bischofswerda und Rammenau führte.
Das sagt Andreas Biesold vom Straßenbauamt Bautzen auf Anfrage der SZ.
Seit Ende März wurde der dritte und damit letzte Abschnitt der Frankenthaler Ortsdurchfahrt zwischen dem Abzweig nach Großharthau und dem Ortsausgang in Richtung Goldbach saniert. Das 450 Meter lange
Teilstück erhielt eine neue Asphaltschicht, einen neuen Regenwasserkanal sowie eine neue Straßenbeleuchtung. Zudem wurde die Brücke über den Grunabach komplett erneuert.
„Wir sind froh und stolz, dass die Bauarbeiten so schnell vorangekommen sind“, sagt die Frankenthaler Bürgermeisterin Kerstin Otto.
Denn ursprünglich sollten die Bauarbeiten bis November diesen Jahres
dauern.
Seit 2008 wurde die Frankenthaler Ortsdurchfahrt schrittweise ausgebaut. Die Arbeiten kosteten insgesamt rund 3,8 Millionen Euro – die größte Investition in Frankenthal in den vergangenen Jahrzehnten, wie
Kerstin Otto auf Anfrage der SZ berichtet. Der Großteil dieses Betrages wurde mit Fördergeldern der Europäischen Union finanziert.
Das Frankenthaler Ortsbild hat sich durch den grundhaften Ausbau der Hauptstraße deutlich verschönert, sagt Bürgermeisterin Kerstin Otto.
Denn die Anwohner hätten parallel auch ihre Grundstücke verschönert –
wie nach dem Bau der Straße der Einheit in Großharthau. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Freitag, 16. September 2011


22.09.2011

Frankenthaler Grundschüler erobern ihr neues Baumhaus

Auf dem Hof der Evangelischen Grundschule entstand für 6000 Euro ein neuer Spielplatz. Lange wurde für ihn gekämpft.Die Kinder in der Evangelischen Grundschule in Frankenthal freuen sich über ein neues Baumhaus und eine neue Kletterstrecke auf ihrem Schulhof. Diese wurden gestern feierlich an die Mädchen und Jungen übergeben, die die mit
Wimpeln geschmückten Spielgeräte sofort in ihren Besitz nahmen.
Überall kletterten oder hangelten sich die Kinder entlang. Kein Wunder. Schließlich haben sie sich seit langem ein Baumhaus und eine
Kletterstrecke auf ihrem Schulhof gewünscht, wie ein Malwettbewerb
vor zwei Jahren gezeigt hat.
Die Lehrer und die Eltern prüften anschließend, wie der Wunsch der Frankenthaler Kinder finanziert werden konnte. Mit Benefizkonzerten und durch zahlreiche Spenden von Einzelpersonen konnten sie in den
vergangenen beiden Jahren insgesamt 4000 Euro sammeln.
Zudem übergab die Volksbank Bautzen in der vergangenen Woche einen Scheck in Höhe von 2000 Euro für das neue Spielgerät, das von einer
Firma aus Thüringen in den vergangenen Tagen gebaut wurde, berichtet Sabine Conrad,die Vorsitzende des Elternarbeitskreises der Evangelischen Grundschule.

Von Sebastian Martin
Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Donnerstag, 22. September 2011


10.10.2011

Großes Interesse an der Grundschule Frankenthal

Gedränge am Sonnabend in den Gängen und Räumen der Evangelischen Grundschule Frankenthal: Eltern und Großeltern von Schülern, aber auch viele junge Familien mit kleineren Kindern sind zum Tag der offenen Tür gekommen. Höhepunkte waren das von den Schülern gestaltete Kulturprogramm und ein Erntedankbasar, für den die Mädchen und
Jungen in den vergangenen Wochen Marmelade gekocht, Kräuteressig zubereitet und Lavendelsäckchen genäht hatten. Der Erlös kommt teilweise der Schule, teilweise sozialen Projekten zugute.
Vorgestellt wurden auch Dutzende Spiele, die den Unterricht und die Ganztagsangebote künftig bereichern.
Die Frankenthaler Schule hatte sie bei einem bundesweiten Wettbewerb gewonnen. (SZ)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Montag, 10. Oktober 2011


19.10.2011

Frankenthal muss sparen

Die Gemeinde Frankenthal verfügt nun über einen bestätigten
Haushalt 2011. Monatelang wartete die Gemeinde auf ein entsprechendes Schreiben vom Landratsamt. Dieses verzögerte sich, da die Pro-Kopf-
Verschuldung in Frankenthal in den vergangenen vier Jahren stark anstieg – von 70 Euro auf derzeit 500 Euro, wobei die Kommune damit immer
noch im sächsischen Durchschnitt liegt. Die Ursache ist, dass die
Gemeinde in den vergangenen Jahren die Evangelische Grundschule sowie der Hauptstraße saniert hat. Das ließ die Rücklagen deutlich schrumpfen.
„Ab 2012 wird gespart“, sagt Veit Großmann, der sich als Amtsleiter der Großharthauer Kämmerei auch um die Finanzen in Frankenthal kümmert.
In kleinere Projekte, die in diesem Jahr aufgeschoben werden mussten,
soll dennoch investiert werden. Veit Großmann nennt die Wohnungssanierung, die Renovierung des Vordaches vom Kindergarten
oder den Bau neuer Hydranten. Auch der Spielplatz am Gerätehaus der
Feuerwehr soll 2012 entstehen. Für den konnte die Gemeinde bislang keine Fördergelder beantragen, da der Landkreis kein grünes Licht gab. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Mittwoch, 19. Oktober 2011


27.10.2011

Alles neu vor der Haustür 
Die Frankenthaler Ortsdurchfahrt ist frisch saniert. Letzte Details sollen 2012 folgen.

Wann Ruhe einkehrt, ist dagegen offen. Lässig lehnt Frank Thomke seinen Ellenbogen auf den Zaunpfahl. „Na klar ist jetzt hier alles besser“, sagt
der Frankenthaler. Dann blickt er demonstrativ auf die frisch sanierte Hauptstraße vor seinem Grundstück.
Nichts erinnert an die einst mit Schlaglöchern durchsiebte Holperpiste,
die den einen oder anderen Autofahrer regelmäßig zum Fluchen brachte. Stattdessen ist jetzt alles neu: Der Asphalt, der Fußweg, die Straßenbeleuchtung – einfach alles.

Größtes Projekt seit Jahren „Der Ausbau der Ortsdurchfahrt war unser größtes Projekt in den letzten Jahrzehnte“, sagt Bürgermeisterin
Kerstin Otto. Rund 3,8 Millionen Euro haben die 2008 begonnenen Arbeiten gekostet – viel Geld für die rund 1000 Einwohner zählende Gemeinde,
deren Pro-Kopf-Verschuldung von 70 auf rund 500 Euroanstieg. Aber die Investition habe sich gelohnt, sagt Kerstin Otto. „Das Ortsbild von Frankenthal ist heute wesentlich schöner. Auch, weil viele Anwohner ihre Vorgärten und Zäune in der Zeit gleich mit erneuert haben.“
Die Bürgermeisterin übertreibt keineswegs. Viele Frankenthaler haben ihre Grundstücke in den vergangenen drei Jahren herausgeputzt. Auch Familie Wolf, die gerade ihr kleines Einfamilienhaus an der Hauptstraße saniert.
Sie ist ebenfalls glücklich, dass vor ihrer Haustür jetzt alles neu ist.
„Ich hätte mir aber gewünscht, dass die versprochenen Bäume an der Hauptstraße noch gepflanzt werden“, sagt Annelie Wolf, während ihr der kalte Wind vom gegenüberliegenden Feld ins Gesicht weht. Doch das haben das Straßenbauamt und die Gemeinde nicht mehr geschafft.
Erst im Frühjahr 2012 sollen die Bäume am Straßenrand jetzt gepflanzt werden, sagt Bürgermeisterin Kerstin Otto.

Einer, der sich etwas ganz Besonderes für das Frankenthaler Ortsbild einfallen ließ, ist Torsten Kahlert. Er wohnt unmittelbar am Ortseingang, wenn man aus Richtung Goldbach kommt. Direkt neben seinem
Grundstück hat er einen großen Findling aufstellen lassen, der bei den Bauarbeiten gefunden wurde.
„Willkommen in Frankenthal“ steht auf der angebrachten Tafel. Das Dorf brauche sich heute vor niemanden verstecken, sagt der 46-Jährige, der
sich allerdings eine bessere Absprache mit der Gemeinde im Vorfeld
gewünscht hätte.
Es ist nicht die einzige Kritik, die Torsten Kahlert äußert. Er hätte
sich zudem gewünscht, dass die Hauptstraße vor seiner Haustür – wie versprochen – etwas tiefer gelegt wird, damit er ohne Probleme auf
sein Grundstück fahren kann. „Aber stattdessen ist sie höher geworden“, sagt er, während vor seiner Haustür der nächste Pkw vorbeidonnert.
Keine Seltenheit. Bremsspuren auf Rennstrecke Regelmäßig sollen
Autofahrer die Hauptstraße jetzt als Rennstrecke missbrauchen, vor
allem auf der langen Geraden in Richtung Goldbach, die vor gut einem
Monat als letztes fertig wurde. Anwohner fordern  deshalb eine 
Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem rund 400 Meter langen Teilstück,
ehe noch etwas passiert. Denn schon jetzt sind zwei lange Bremsspuren
auf der Fahrbahn zu sehen.
Insgesamt sei das Dorf durch den Ausbau der Hauptstraße aber sicherer geworden, sagt Bürgermeisterin Kerstin Otto. Sie verweist auf den neuen Bürgersteig, der sich durch gesamte Dorf zieht. Zwar sind einige
Stellen aufgrund der engen Bebauung recht schmal. Aber die Kinder
können heute problemlos die Bushaltestellen im Ort erreichen, sagt das Gemeindeoberhaupt.
Sie hofft zudem, dass in Zukunft durch die Umgehungsstraße auch der Verkehr in Frankenthal abnehmen werde und sich keine Lkws mehr ins
Dorf verirren. Die sieht auch Frank Thomke heute öfter, wenn er vor
seinem Grundstück steht. „Der Lärm hält sich aber in Grenzen.
Außerdem muss ich damit leben, wenn ich an einer Hauptstraße wohne“, sagt der 55-Jährige, ehe er betont: „Jetzt ist wirklich alles besser.

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Donnerstag, 27. Oktober 2011  Von Sebastian Martin


07.12.2011

Spielen statt Pauken

Die Grundschüler aus Frankenthal haben Spiele im Wert von 1600 Euro gewonnen. Diese probierten sie gestern aus.

Herr Staudte hier, Herr Staudte da – der Lehrer der Evangelischen Grundschule in Frankenthal war gestern ein gefragter Mann.
Aber wenn man einen Spieleprojekttag in einer Grundschule organisiert, gehört Stress wahrscheinlich dazu. Der Pädagoge nahm ihn gelassen.

Mit einem Lächeln erklärte Ronny Staudte den Kindern sowie den Eltern
und Großeltern immer mal wieder die Regeln, wenn diese oder andere
Lehrer bei den verschiedenen Brettspielen nicht weiter wussten –
eine echte Herausforderung, nicht nur wegen der Vielzahl.

Denn 30 Spiele sind in der Evangelischen Grundschule neu.
Die Frankenthaler haben sie bei der Aktion „Spielen macht Schule“ gewonnen. Seit gestern werden sie im Schulalltag genutzt. „Der Spieleprojekttag ist vor allem für die soziale Entwicklung der Schüler wichtig“, sagt Ronny Staudte. Denn die Kinder lernen durch ihn,
miteinander umzugehen – auch mit anderen Generationen.

Deshalb wurden auch die Eltern und Großeltern zum Spieleprojekttag eingeladen. Günter Lorenz hat das Angebot gern angenommen.
Der 66-jährige Seeligstädter begleitete seinen Enkel Richard.
Gemeinsam mit vier Schulfreunden spielten sie das Gesellschaftsspiel „Professor Pünschge“, bei dem das logische Denken gefördert wird.

Der eine oder andere von den Jungs kann sich vorstellen, das Spiel
mal für zuhause auszuleihen. Denn auch das ist für die Schüler der Evangelischen Grundschule möglich. Das soll wie in einer Bibliothek funktionieren, um das Verantwortungsbewusstsein zu schulen
erklärt Ronny Staudte.


Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Mittwoch, 7. Dezember 2011  
Von Sebastian Martin


Dezember 2011

Liebe Einwohner von Frankenthal

Im Namen des Gemeinderates Frankenthal und aller Mitarbeiter wünsche
ich Ihnen ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtfest und für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg.

In diesem Jahr konnte nach dreieinhalb Jahren Bauzeit der grundhafte Ausbau der Hauptstraße abgeschlossen werden. Die „neue Straße“ mit Gehweg und moderner Straßenbeleuchtung trägt ohne Zweifel dazu bei,
das Frankenthaler Ortsbild noch schöner zu machen. Ich danke allen Anwohnern und Gewerbetreibenden für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauzeit!

Sicher stimmen Sie mit mir überein, dass die in den letzten Jahren in Straßenbau, Turnhalle, Kindergarten und Schule investierten Mittel für unsere Gemeinde unverzichtbar und nachhaltig sind.

Die finanziellen Belastungen durch diese großen Investitionen der letzten Jahre zwingen uns dazu, in nächster Zeit „kleinere Brötchen „ zu backen.
Wir werden uns deshalb auf kleinere und teilweise aufgeschobene
Vorhaben konzentrieren.

Eine wichtige Stütze unserer Arbeit sind nach wie vor all jene, die sich
in den Vereinen und Institutionen auf verschiedene Weise ehrenamtlich engagieren und damit einen unbezahlbaren Beitrag für das Leben in
unserem Dorf leisten.

Ich verbinde den Dank für diese Tätigkeit mit der Hoffnung auf weitere vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ihre Bürgermeisterin
Kerstin Otto

Frankenthal, im Dezember 2011


23.12.2011

Autoverbot auf dem Querweg nach Großharthau

Der Querweg zwischen Frankenthal und Großharthau darf nur noch von Radfahrern, Fußgängern und Fahrzeugen der Landwirtschaft genutzt
werden. Das beschlossen die Frankenthaler Gemeinderäte auf ihrer
jüngsten Sitzung. Als Begründung hieß es, dass der Querweg unzureichend ausgebaut und damit für den Verkehr ungeeignet sei. Außerdem wolle man mit der Entscheidung die Gefahr vor der Grundschule in Großharthau durch vorbeifahrende Autos aus Frankenthal minimieren, sagte Bürgermeister Kerstin Otto.
Bereits vor wenigen Wochen haben die Großharthauer Gemeinderäte den Querweg zwischen beiden Dörfern zum Fuß- und Radweg umgewidmet.
Die reguläre Verbindung zwischen beiden Nachbardörfern ist die Straße
der Einheit. (seb)

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Freitag, 23. Dezember 2011


23.12.2011

Alle Jahre wieder

In Frankenthal wird zu Weihnachten auch an  die über 80-jährigen Gemeindemitglieder gedacht. Dann nämlich sind viele fleißige Wichtel mit kleinen Überraschungen unterwegs. 55 Beutelchen wurden in diesem Dezember im Speiseraum der ev. Grundschule Frankenthal gepackt- u.a.
mit einem portionierbaren Kakaotrunk, einer Dose Mandarinen, Pfefferminztee, Oblatenpfefferkuchen und Scheibli-Käse und
anschließend zu den ältesten Dorfbewohner gebracht. Die freuen sich natürlich über solche Wichtelei in der Vorweihnachtzeit, aber auch über
den kleinen Plausch, für den sich die Wichtel immer auch die Zeit nehmen,
so Elke Gabel.
Finanziert wird dies über Spendengelder der Volkssolidarität und für Nichtmitglieder übernimmt es die Gemeinde.
Aber nicht nur zu Weihnachten wird den Senioren gedacht. Das ganze
Jahr über gibt es entsprechende Veranstaltungen bei „Röntzschens“ eigentlich jeden Monat, so die 71-jährige Elke Gabel. Und das Schönste
ist die Freude und Dankbarkeit unserer Senioren für dieses Engagement. 



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