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30.03.2011
 




05.12.2008

Bekanntmachung der zuständigen Meldebehörde
gemäß § 33 Absatz 4 Sächsisches Meldegesetz

Die Meldebehörde hat gemäß § 33 Absatz 4 Sächsisches Meldegesetz
auf das Widerspruchsrecht gegen die Veröffentlichung von Daten aufmerksam zu machen.

1.
Die Meldebehörde darf Namen, Doktorgrad, Anschriften sowie Tag und
Art des Jubiläums bei Alters- und Ehejubiläen veröffentlichen und an
Presse, Rundfunk und andere Medien zum Zweck der Veröffentlichung übermitteln. Altersjubilare sind Einwohner, die den 70. Geburtstag oder
einen späteren Geburtstag begehen. Ehejubilare sind Einwohner,
welche die goldene Hochzeit oder ein späteres Ehejubiläum begehen.
Wer die Veröffentlichung seines Geburtstages ab 70 Jahre und der Ehejubiläen ab der goldenen Hochzeit nicht möchte, kann von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, indem er in der Meldebehörde
(Rudolf-Breitscheid-Straße 7,
01877 Bischofswerda) eine Übermittlungssperre beantragt.

2.
Die Meldebehörde darf Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern
von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen zu parlamentarischen und kommunalen Vertretungskörperschaften in den 6 Monaten vor
einer Wahl aus dem Melderegister Gruppenauskunft von Wahlberechtigten erteilen. Dabei dürfen Name, Vorname, Doktorgrad und Anschrift mitgeteilt werden. Gegen die Weitergabe dieser Daten hat jede/r Wahlberechtigte
ein Widerspruchsrecht, das er/sie in der Meldebehörde
(Rudolf-Breitscheid-Str. 7, 01877 Bischofswerda) geltend machen kann.

Zusätzliche Information zu Pressemitteilungen von Ehejubiläen:

In den Meldebehörden sind nicht in jedem Fall die Daten von Eheschließungen erfasst. Den Standesämtern ist es jedoch untersagt, personenbezogene Daten an Dritte weiterzugeben. Aus diesem Grund
wurden Ehejubiläen nur in den Fällen veröffentlicht, in denen die Meldebehörde die entsprechenden Daten hatte und der Veröffentlichung nicht widersprochen wurde. Sofern Daten von Ehejubiläen in der Meldebehörde bisher nicht erfasst wurden oder Sie nicht sicher sind,
dass diese Daten erfasst wurden und eine Veröffentlichung
gewünscht wird, wenden Sie sich bitte an die Meldebehörde.

Meldebehörde der Stadtverwaltung Bischofswerda


27.11.2008

Straßenbau 2009 wieder wichtigste Investition
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Dienstag den aktuellen Haushalt vorberaten. Genaue Zahlen wollte Kämmerer Veit Großmann auf SZ-Nachfrage noch nicht nennen. Jedoch bleiben der Straßenbau samt anschließenden Maßnahmen wie Abwasser, Beleuchtung und Gehweg
größte Investitionsvorhaben in der Gemeinde. Am 17. Dezember ist der Hauhalt erneut Thema im Rat. Dann soll der Entwurf fertig sein, damit
er im Januar ausgelegt werden kann.

(SZ/acs) 


15.11.2008

Hauptstraße bleibt über den Winter gesperrt -
Umleitungen auch im Winter

Die Hauptstraße in Frankenthal bleibt den Winter über wahrscheinlich
für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das heißt, auch in den nächsten Monaten wird der Verkehr nach Hauswalde über die Frankenthaler
Pfarrlinde zur Straße Rammenau – Hauswalde umgeleitet. Endgültig entschieden ist das aber noch nicht.

Der Ausbau der Hauptstraße ist komplizierter als gedacht.
Ursprünglich sollte sie von Ende November bis zum Frühjahr frei
gegeben werden.
Das würde aber voraussetzen, dass außer der Bitumen-Tragschicht
auch die zum Schutz notwendige Bindeschicht eingebaut ist, sagt
Roland Schultze, Leiter des Straßenbauamtes Bautzen.
„Ob das vor dem Winter noch zu schaffen ist, ist fraglich.
Ich tendiere dazu, die Straße nicht für den Durchgangsverkehr frei
zu geben.“ Anliegern dagegen soll die Zufahrt zu ihren Grundstücken ermöglicht werden.
Trotz dieser Schwierigkeiten liegen die Bauarbeiter insgesamt im Plan.
Der erste Abschnitt bei der Sanierung der Frankenthaler Hauptstraße zwischen der Schule und dem Ortsausgang nach Hauswalde muss im
Juni nächsten Jahres fertig sein.


Von Ingolf Reinsch/SZ 15.11.2008


28.10.2008

Sachsens härteste Trabi-Piloten kommen aus Frankenthal

Beim Rennen in Hartha nahe Döbeln belegen drei Fahrer des Motorsportclubs die Plätze eins bis drei.


Sie basteln an Autos, um sie später bei Rennen zu Schrott zu fahren:
Für etwa ein Dutzend junge Frankenthaler ist das ein ganz besonderer Kick. Weshalb sie sich zum Stockcar-Team zusammengeschlossen haben.

Im Unterschied zu normalen Autorennen ist es in dieser Sportart erlaubt zu drängeln oder den Hintermann auszubremsen. Gefahren wird auf Altfahrzeugen.

Die Frankenthaler fahren auf ausrangierten Trabis ab – und sie fahren gut damit. Beim Rennen im mittelsächsischen Hartha holten sie am Wochenende in dieser Wertungsklasse vor mehr als 1000 Zuschauern die ersten drei Plätze. Bryan Köhler (19) gewann das Rennen. Johannes Rarisch (20) und Marcel Hübner (30) belegten die Plätze zwei und drei. „Hartha mit seiner Betonpiste und reichlich Schotterwegen ist ein sehr anspruchsvolles Rennen“, sagt Johannes Rarisch. Seit zwei Jahren beteiligen sich die Frankenthaler an diesem Lauf. In diesem Jahr gingen sechs von ihnen
an den Start. „Wir setzen auf eine starke Team-Leistung, versuchen,
wenn einer von uns führt, dass er auch bis zum Ziel vorn bleibt“,
beschreibt Johannes Rarisch die Strategie des Stockcar-Teams, das sich gemäß seinem Vereinsdomizil „Außenstelle Frankenthaler Kuhstall“ (AFK) nennt. Denn um an ihren Autos zu schrauben, treffen sich die Motorsportfreunde in einem alten Kuhstall, den die Großdrebnitzer Agrarbetriebsgesellschaft nicht mehr nutzt.

Mitteldeutscher Meister

Neben dem Rennen in Hartha nahmen die Frankenthaler in diesem Jahr
auch erfolgreich an der Mitteldeutschen Stockcar-Meisterschaft teil.
Die sechs Läufe wurden in Dolsenhain, Altenburg und Seiffen ausgetragen. Mitteldeutscher Meister wurde Jürgen Rarisch, gefolgt von Johannes Rarisch und Karsten Nikol – alle drei vom Frankenthaler Team. – Jetzt gehen die Motorsportfreunde in die Winterpause. Zeit, um an den Autos zu bauen
und deren Leistung vielleicht noch weiter zu erhöhen.

Um Rennen auch in Frankenthal auszutragen, fehlen die Voraussetzungen. Doch bei „Tagen der offenen Tür“ stellten die Frankenthaler ihr Hobby
schon vor.

Der etwas andere Motorsport
Der Kick:
Drängeln, rasen, schubsen – alles was im Straßenverkehr
verboten ist, ist beim Stockcar-Rennen erlaubt. Wer passiv fährt,
manövriert sich selbst ins Abseits. Fahrer können so – völlig legal – ihre Grenzen austesten.

Die Idee: Autos, die beim Tüv durchgefallen sind, werden ausgeschlachtet und wettkampftauglich neu aufgebaut.
Durch Angriffe auf gegnerische Fahrzeuge erhalten die Fahrer Punkte.
Wer die meisten hat, gewinnt.

Die Sicherheit: Es gibt feste Regeln. Schutzgitter, Seitenaufprallschutz
und eine stahlverstärkte Fahrertür, die zugeschweißt ist, sind Pflicht. Auffahren auf stehende Autos und Angriffe auf die Fahrertür sind verboten.

Von Ingolf Reinsch, SZ-28.10.2008


25.10.2008

Information der Gemeindeverwaltung
Ab sofort ist die Alarmierung unserer Freiwilligen Feuerwehr wieder
über Auslösung der Sirene möglich.
Die Sirene wurde vorige Woche auf dem Dach des Schulgebäudes
installiert.

                                                  Kerstin Otto, Bürgermeisterin


25.10.2008

Frankenthaler Hauptstraße für den Durchgangsverkehr bis Ende November gesperrt

Bis dahin wird auf der Straße und den Fußwegen gebaut.
Über den Winter wird die Trasse freigegeben.


Fast vier Jahre, bis 2011, dauert der Ausbau der Frankenthaler Hauptstraße. Im ersten Bauabschnitt liegen die Bauleute im Plan, sagt Roland Schultze, Leiter des Straßenbauamtes Bautzen. Gebaut wird bei Vollsperrung zwischen der Schule und dem Ortsausgang in Richtung
Bretnig-Hauswalde. Auf der einen Hälfte der Straße wurde die Schwarzdecke bereits aufgetragen, auf der anderen soll das bis Ende November geschehen. Danach wird die Ortsdurchfahrt während des Winters für den Durchgangsverkehr frei gegeben. Die vier Zentimeter starke, abschließende Asphaltschicht wird erst im Frühjahr aufgetragen.

Die Bauarbeiten im genannten Bereich sind bis Juni nächsten Jahres geplant. „Wenn es das Wetter erlaubt, wird über den Winter an den Nebenanlagen wie zum Beispiel den Fußwegen gebaut“, sagt Roland Schultze. Vor der Schule soll künftig eine Fußgängerinsel für mehr Sicherheit sorgen.

Wer von Frankenthal ins Rödertal möchte, muss noch bis Ende November
an der Pfarrlinde vorbei zur Straße Rammenau – Hauswalde fahren. 2009/2010 wird dann in Frankenthal zwischen der Schule und dem Abzweig Großharthau, 2011 das Reststück in Richtung Goldbach gebaut.
(SZ/ir)


25.10.2008

Mitteilung der Zuständigen Meldebehörde
Zustellung Lohnsteuerkarten für 2009
Hiermit geben wir die Beendigung der Lohnsteuerkartenzustellung für das Jahr 2009 für den Meldestellenbereich Bischofswerda bekannt.

Bitte überprüfen Sie bei Erhalt die Eintragungen auf Richtigkeit!
Wichtig ist, dass Ihr Geburtsdatum, die Steuerklasse, die Religionszugehörigkeit und die Zahl der Kinderfreibeträge für Kinder unter 18 Jahren richtig eingetragen ist. Für die Eintragung dieser Merkmale sind die Verhältnisse am 01. Januar 2009 maßgebend.

Arbeitnehmer, welche keine Steuerkarte erhalten haben, diese jedoch benötigen, wenden sich bitte an die Meldebehörde Bischofswerda, Rudolf-Breitscheid-Straße 7 oder telefonisch unter der Nummer 03594 786-122.
Das Gleiche trifft zu für die erstmalige Ausstellung einer Steuerkarte.

Benötigen Sie im Kalenderjahr 2009 voraussichtlich keine Steuerkarte, so senden Sie diese bitte mit einem entsprechenden Vermerk an uns zurück.

Denken Sie bitte daran, dass nach Ablauf eines jeden Kalenderjahres Ihre Lohnsteuerkarte an das Finanzamt einzusenden ist, wenn Sie keine Einkommenssteuererklärung abgeben und im laufenden Jahr in einem Dienstverhältnis standen. Jede fehlende Steuerkarte mindert die Steuereinnahmen der betreffenden Wohnsitzgemeinde und wirkt sich zum Nachteil am Einwohner aus.

Haben Sie noch Fragen, so wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt Bautzen, Wendischer Graben 3 und – soweit betroffen – Ihre Meldebehörde oder gesetzlich zugelassene Personen und Vereinigungen zur Hilfe in Steuersachen.

Meldebehörde der Stadtverwaltung Bischofswerda


13.09.2008

Straßenbeleuchtung
Aufgrund der Straßenbaumaßnahmen im Oberdorf war es erforderlich,
die jetzige Straßenbeleuchtung abzuschalten.
Zurzeit wird ein Bau-Provisorium für die Beleuchtung errichtet,
was aber bedeutet, dass nicht alle Straßenlaternen im Oberdorf brennen.
Wir bitten um Verständnis.

                                                      Kerstin Otto, Bürgermeisterin 


24.08.2008

Straßenbau in Frankenthal
In der 34. Kalenderwoche wurde mit den Bordsteinarbeiten im Zuge des
Straßenbaus S 56 in Frankenthal begonnen.
Es kommt zu Einschränkungen der Befahrbarkeit des Straßenkörbers.
Als Ausweichstrecke kann der errichtete Verbindungsweg vom Parkplatz
Am Stadion zur Allee einspurig befahren werden.


13.08.2008

Die Hauptstraße in Frankenthal ist noch bis November gesperrt

Seit Mitte April wird in der Gemeinde gebaut. Die Baufirma liegt bei den Arbeiten im Zeitplan und hilft den Anwohnern bei Zufahrtsproblemen.

Nur wenige Leute sind am Vormittag auf der Hauptstraße in Frankenthal unterwegs. „Der Bus kommt heute nicht mehr“, ruft ein Radfahrer im Vorüberfahren. Seit dem 21. April wird die Haltestelle Wendeplatz nicht
mehr bedient. Die Bauarbeiter der Firma Flottmann sind damit beschäftigt, Kabelschächte mit Sand zu füllen.

Seit Mitte April ist die Hauptstraße zwischen dem Ortsausgang Richtung Bretnig-Hauswalde und der Schule gesperrt. In drei Bauabschnitten wird
die Ortsdurchfahrt bis zum Jahr 2010 neu gebaut und erweitert.
Ein Fußweg, Stützmauern und Busbuchten ergänzen dann das Straßenbild. Strom- und Gasversorger sowie die Telekom beteiligen sich an dem Vorhaben. Inzwischen sind zwei der vier Stützwände und der Regenwasserkanal fertig. Auch die neuen Kabel sind schon verlegt.
Bald beginnen die Arbeiten an den Straßenborden. Von den knapp vier Millionen Euro, die die Straße kostet, trägt den größten Teil der Freistaat Sachsen. 700000 Euro muss die Gemeinde für Fußweg,
Straßenbeleuchtung und Regenwasserkanal aufbringen.

Anwohner und Gewerbetreibende an der Straße haben sich mit den Bauarbeiten arrangiert. „Viele Leute sind froh, dass die Straße endlich gemacht wird“, sagt Bürgermeisterin Kerstin Otto. „Der Zustand war schlecht.“ Trotzdem gibt es Einschränkungen. Anlieger können zwar
zu ihren Grundstücken fahren. Die Straße ist aber zu einem Holperweg geworden. „Die Baufirma hilft gern bei Problemen“, sagt Kerstin Otto.
„Im Gespräch kann viel geregelt werden.“

Dass das wirklich klappt, berichtet Polsterer Ingo Zimmermann, der sein Geschäft an der Hauptstraße hat. „Ich kann problemlos mit dem Auto auf den Hof fahren“, sagt er, „bis jetzt gab es keine Probleme.“
Auch Gärtnerin Ute Ptak von der Gärtnerei Dröse kann nur Gutes von den Bauarbeitern berichten. „Die Bauarbeiter machen alles, was möglich ist und geben sich Mühe“, sagt sie. Trotzdem sei die Situation für ihren Betrieb schwierig, denn seit Beginn der Baumaßnahme kommen weniger Kunden in das Geschäft. Obwohl ein Schild den Weg auch für Auswärtige bis zur Gärtnerei freigibt, trauen sich viele Leute nicht mit dem Auto über die Baustelle. Nun hat die Gärtnerin damit begonnen, Blumen und Sträuße
zu den Kunden nach Hause zu liefern.

Roland Schultze vom Straßenbauamt Bautzen ist mit dem Verlauf der Arbeiten zufrieden. „Ende November soll die Straße wieder frei sein“,
sagt er.
Und auch Kerstin Otto ist von der Maßnahme überzeugt. „Sicher ist der Straßenbau für die Anwohner unangenehm“, sagt sie. „Dafür haben
wir dann endlich einen Gehweg, der für mehr Sicherheit sorgt.“

Von Annechristin Stein, SZ/13.08.08


23.07.2008

Evangelische Schule wird bis zum November saniert
Die Sanierung der Evangelischen Grundschule hat begonnen.
Das Gebäude ist eingerüstet, der Dachstuhl wird abgetragen, in den nächsten Tagen beginnen Bauleute mit Abrissarbeiten im Inneren des Hauses, sagte gestern Bürgermeisterin Kerstin Otto.

Bis November wird das Schulhaus komplett umgebaut, modernisiert und behindertengerecht ausgestattet. Außerdem entsteht ein Anbau für Begegnungen und Kreativangebote, Arche genannt. Bauherr ist der Evangelische Schulverein im Landkreis Bautzen. Die Sanierung kostet
870000 Euro. 270000 Euro davon trägt die Gemeinde Frankenthal.
Mit Beginn des neuen Schuljahres werden die Schüler für mehrere
Monate im Pfarrhaus und in einer Behelfsbaracke unterrichtet. (SZ/ir)


08.07.2008

Bau an der Schule beginnt diese Woche
In den Ferien soll die Evangelische Grundschule komplett saniert werden. Dafür hat der Gemeinderat jetzt Empfehlungen für die letzten Aufträge an den Evangelischen Schulverein gegeben. Der Verein schließt die nötigen Verträge ab und hat die Fördermittel beantragt.

Die Arbeiten an der Heizungsanlage soll die Firma Hofmann Haustechnik aus Gaußig ausführen. Die Firma Tief- und Ökobau Goldbach hat den Zuschlag für die Arbeiten an der Kläranlage bekommen. An der Schule befindet sich eine Klärgrube. Die Anlage soll später nicht nur von der Schule, sondern auch von den umliegenenden Anwohnern und dem Pfarramt genutzt werden. „Die Arbeiten haben bereits am Freitag begonnen“, sagt Bürgermeisterin Kerstin Otto.

Mit dem Ferienbeginn gehen die Arbeiten dann richtig los. „Die Aufräumarbeiten sollen in der ersten Woche fertig sein“, sagt die Bürgermeisterin. Dann kommt das Gerüst. Die Gemeinde hat 270000 Euro
für den Bau eingeplant. Der Verein zahlt 100000 Euro. Hinzu kommen
80000 Euro Spenden. 50 Prozent der Bausumme werden gefördert.


30.06.2008

Verkauf eines Mehrfamilienhauses
Die Gemeinde Frankenthal beabsichtigt den Verkauf des Mehrfamilienhauses
Alte Straße 5 und 6.
Das Grundstück hat eine Größe von 929 qm. Das Gebäude besitzt vier
Wohneinheiten mit insgesamt 220 qm.
Interesenten wenden sich bitte an die Gemeindeverwaltung Frankenthal,
Telefon 035954 50850.


17.06.2008

4000 Euro für neue Sirenenanlage
Die Gemeinde Frankenthal lässt die Sirene auf der Grundschule erneuern.
Der Gemeinderat vergab jetzt den Auftrag an eine Firma aus Stollberg.
4000 Euro kostet die elektronische Anlage, 1500 Euro davon werden gefördert, sagte Bürgermeisterin Kerstin Otto.

Wegen der Sanierung des Schulhauses muss die Sirene abgebaut werden. „Wir haben die Sache geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass
eine neue Anlage preisgünstiger ist als die alte Sirene nachzurüsten und wieder zu installieren“, sagte die Bürgermeisterin.

Mit Beginn der Sommerferien am 14. Juli gehen die Bauarbeiten im
Schulhaus los. Dessen komplette Sanierung ist bis Ende November geplant. (SZ/ir)


Frankenthal umwirbt junge Familien
Mit dem Straßen- und Schulbau schob Kerstin Otto zwei
Vorhaben an, die sie weiter führen möchte.

Frau Otto, Sie arbeiten ehrenamtlich als Bürgermeisterin. Sie haben Familie und einen Beruf. Wie schaffen Sie das alles?

Es ist schon ein organisatorischer Balanceakt. Ohne die Unterstützung meines Mannes und unsere guten familiären und beruflichen Rahmenbedingungen würde es definitiv nicht funktionieren. Meine Arbeitszeit in Dresden habe ich nach der dreijährigen Elternzeit mit unserem ersten Kind nochmals reduziert, und mein Arbeitgeber war bezüglich meines Ehrenamtes immer sehr verständnisvoll.

Warum kandidieren Sie für eine zweite ehrenamtliche Amtszeit?

In den letzten sieben Jahren konnten wichtige Vorhaben für unsere Gemeinde angeschoben werden, allen voran der Ausbau der Ortsdurchfahrt und die Sanierung der Grundschule. Diese Projekte möchte ich nun selbstverständlich auch begleiten und abschließen. Die Arbeit als Bürgermeisterin, vor allem der Umgang mit vielen Menschen und die zahlreichen Themen, mit denen man in Berührung kommt, geben mir sehr viel. Sicher gibt es Probleme und die Gestaltungsspielräume sind oft sehr eng. Aber ich fühle mich der Aufgabe, die ich vor sieben Jahren übernommen habe, verpflichtet und möchte sie gern zum Wohle meines Heimatdorfes weiterführen.

Welche Schwerpunkte möchten Sie in den nächsten sieben Jahren als Bürgermeisterin setzen?

In den nächsten drei Jahren wird der Straßenbau unsere Gemeinde „beherrschen“. Ich möchte mich für eine planmäßige und gut abgestimmte Realisierung einsetzen, um damit auch die während der Bauzeit bestehenden Belastungen für die Einwohner und Gewerbetreibenden erträglich zu gestalten. Im Zuge des Straßenbaus können und müssen wir auch bei der Umsetzung unseres Abwasserbeseitigungskonzeptes ein gutes Stück vorankommen. Unsere Gemeinde hat sich in ihrem örtlichen Entwicklungskonzept Familienfreundlichkeit auf die Fahne geschrieben.
Daran möchte ich weiterarbeiten. Mit unserem schönen Kindergarten und einer bald vollständig sanierten Grundschule sind wir dazu auf einem guten Weg. Ich möchte gern an der Unterstützung der aktiven Vereine und Institutionen unseres Ortes festhalten. Die gute Lebensqualität in Frankenthal verdanken wir in großem Maße all denen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Mit dem Straßen- und Schulhausbau gelangt die Gemeinde auf Jahre an die Grenze ihrer finanziellen Belastbarkeit. Welche kommunalen Investitionen werden in den folgenden Jahren noch möglich sein?

Der Straßen- und der Schulbau sind die größten und wichtigsten Investitionen der letzten und der kommenden Jahre. Aber ich bin sehr froh, dass der Straßenbau als Gemeinschaftsmaßnahme durchgeführt werden
kann und dass die Fördermittel für den Schulbau bereitstehen. Natürlich erfordern solche großen Maßnahmen auch finanziell sehr viel Kraft und schränken unsere Spielräume zunächst ein. In den folgenden Jahren soll
und muss es aber auch weitere Investitionen, beispielsweise an unseren kommunalen Gebäuden und im Abwasserbereich geben.

Wird es Frankenthal in sieben Jahren als selbstständige Gemeinde noch geben?

Wir haben derzeit keinerlei Druck, die Selbständigkeit aufzugeben. Und die Erfahrung anderer Gemeinden zeigt: Ohne die Akzeptanz der Bevölkerung
ist ein so entscheidender Schritt nicht zu machen. Die Frankenthaler sind stolz auf ihre Eigenständigkeit. Deshalb werde ich mich so lange wie möglich und sinnvoll für unsere Selbständigkeit einsetzen.

Wie viel Kraft kostet es, die Selbstständigkeit einer gut 1000 Einwohner zählenden Gemeinde zu erhalten?

Es ist nicht leicht, mit einer kleinen Verwaltung und einer ehrenamtlichen Bürgermeisterin allen Anforderungen hundertprozentig gerecht zu werden. Die Verwaltungsgemeinschaft mit Großharthau soll und kann uns dabei helfen. Für die Umsetzung unserer Vorhaben ist die Selbstständigkeit aber keineswegs von Nachteil und unsere Einwohner und Vereine haben Ansprechpartner vor Ort. Insofern lohnt sich der Kraftaufwand.

Gespräch: Ingolf Reinsch


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