Unsere Internetpräsenz bietet Ihnen sehr viele Möglichkeiten, um unsere Gemeinde, sowie die Region besser kennen zu
lernen. Erfahren Sie mehr über Leben, Kultur und Freizeit in der Region Frankenthal, informieren Sie sich aktuell über
Neuigkeiten und Veranstaltungen und lernen Sie Frankenthal kennen. Frankenthal ist eine kleine familienfreundliche
Gemeinde mit viel Charme und Tradition. Durch die vorteilhafte Lage am Rande der Oberlausitz und der
Sächsischen Schweiz hat unsere Gemeinde für ihre Bürger und Besucher einen hohen Freizeitwert.
Doch überzeugen Sie sich selbst bei einem Besuch in Frankenthal oder klicken Sie sich durch unsere Homepage

Aktuelles aus der Gemeinde

Pauline von der Feuerwehr

Für die Schule analysierte die Frankenthalerin Probleme der Retter.
Nicht nur deshalb ist sie ein besonderes Mädchen.

 

22.03.2017

Das Papphaus war schuld. Es brannte lichterloh und rief die Feuerwehr mit großem Tatütata auf den Plan. Pauline war
sechs Jahre alt und stand im Sprühregen der Löschkanone. Das Wasser spritzte ihr bei der Schauübung der Frankenthaler
Kameraden ins Gesicht – und Pauline war hin und weg. „Das war 2007 und seitdem bin ich fasziniert von der Feuerwehr und
wollte unbedingt dabei sein“, sagt sie. Jetzt ist sie 16 und seit Dezember im aktiven Dienst bei der Frankenthaler Feuerwehr.
Sie ist ein Teenager, deren Freizeit darin besteht, für andere da zu sein und eine, die die Probleme der Feuerwehr
kritisch hinterfragt. Pauline ist ein besonderes Mädchen.

Als sie da so stand im Nieselregen, durfte sie noch nicht zur Feuerwehr. Pauline musste warten, bis sie acht Jahre alt war.
2009 durfte sie und profitierte von einer Neuregelung, die es Kindern auch unter zehn Jahren erlaubte, zur Jugendwehr
zu kommen. Seitdem lernte sie das Einmaleins der Feuerwehrarbeit. Seit Dezember ist sie nun Feuerwehranwärterin,
gemeinsam mit drei weiteren Mädchen in ihrem Alter. „Bei Thorsten Schlenkrich von der Großharthauer Feuerwehr
absolvieren wir nun unsere Ausbildung zum Druckmann 1“, erzählt Pauline. Richtig stolz sieht sie dabei aus.
Alle 14 Tage am Sonnabend drückt sie die Schulbank, am 13. Mai ist Prüfung. „Wenn ich die geschafft habe, darf ich
zu Einsätzen fahren. Und kriege einen Piper.“ Es dürfte schon etwas besonderes sein, wenn er dann neben ihr liegt,
wenn sie Hausaufgaben macht daheim in ihrem Kinderzimmer. „In die Schule nach Gaußig werde ich ihn aber nicht
mitnehmen, von dort wäre ich nicht rechtzeitig da, wenn es brennt. Außerdem dürfte ich sowieso nicht weg“, sagt Pauline.

 

Asthma als Handicap

Inwieweit sie später Einsätze bestreiten darf, steht noch in den Sternen. Denn fraglich ist, ob Pauline jemals eine
Atemschutzmaske wird tragen dürfen. Sie ist seit ihrer Kindheit Asthmatikerin, leidet unter Heuschnupfen und anderen Allergien.
„Doch ich fühle mich gesund, mich hindert das nicht, mich einzusetzen“, sagt sie.

Pauline ist nicht nur bei der Feuerwehr. Pauline leitete eine Kindersportgruppe in Frankenthal. Pauline spielt in der
Damenmannschaft des Sportvereins Fußball. Pauline ist weiterhin Betreuerin der 16 Kinder in der Jugendwehr und
organisiert die jährlichen Zeltlager mit. An manchen Nachmittagen nach der Schule reihen sich die Termine und kommt sie
kaum zum Luftholen. Und an den Wochenenden stehen Auswärtsspiele und Feuerwehrausbildung an.

Viele sind stolz auf Pauline. Der Wehrleiter Kay Winkler, die Kameraden von der Feuerwehr und natürlich ihre Eltern.
Sie akzeptieren, dass ihre Pauline viel unterwegs ist – so die Gesundheit und die Schule nicht drunter leiden, wie sie erzählt.
Tun sie aber nicht. Pauline ist eine sehr gute Schülern. Sie besucht die zehnte Klasse der evangelischen Mittelschule in Gaußig.
In den letzten Monaten schrieb Pauline Thonig wie ihre Mitschüler auch eine umfassende Facharbeit zu einem
Thema ihrer Wahl. Die Note dafür wird gesondert auf dem Zeugnis stehen. „Ich habe mich natürlich mit der
Freiwilligen Feuerwehr beschäftigt.“ Sie hat auf 40 Seiten aufgeschrieben, warum die Feuerwehren so wichtig im
Notfallsystem sind, hat die Probleme analysiert und Lösungsvorschläge aufgezeigt. Pauline thematisiert den
Mitgliedermangel und die fehlende Einsatzbereitschaft, die Schwierigkeiten bei der Vereinbarung von Ehrenamt mit
Job und Familie und beschreibt den Ausbildungsweg der Feuerwehrleute. Ihre Arbeit gibt Aufschluss über Kosten von
Lehrgängen und Ausrüstung und zeigt Grafiken und Tabellen. Wochenlang recherchierte sie in Büchern und im Internet,
interviewte ihren Wehrleiter Kay Winkler oder Bürgermeisterin Kerstin Otto.

 

Lehrerin begeistert

Die Lehrerin war begeistert von Paulines Arbeit, wie auch die Kameraden, erzählt Pauline. Viele Exemplare verteilte sie.
Auf der Homepage der Feuerwehr schrieb Pauline einen Artikel, der auch andere animieren soll zum Mitmachen.
„Als ich die Arbeit fertig hatte, war ich so richtig stolz auf meine Feuerwehr. Denn es gibt so viele Probleme in anderen Wehren,
die wir so nicht kennen. Wir werden von der Gemeinde sehr gut unterstützt und verstehen uns alle.“
Mit 30 Aktiven sei man in Frankenthal gut aufgestellt und könne stolz sein auf die Spezialisten der ABC-Gruppe, sagt Pauline.
21 Einsätze absolvierte die Wehr 2016 insgesamt.

Pauline wird später dabei sein, wenn sie mit ihrer Ausbildung fertig ist. Nach der 10. Klasse wechselt sie aufs
evangelische Gymnasium. Und nach dem Abi? Vielleicht eine Arbeit beim Zoll, bei der Polizei oder als Zivile bei der Bundeswehr. Ehrenamtlich vielleicht Wehrleiterin in Frankenthal. Es wird gemunkelt, dass Pauline einmal die Nachfolge von Kay Winkler antritt. Zuzutrauen wär‘s ihr.


Von Carolin Menz

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/pauline-von-der-feuerwehr-3641245.html

Teilnehmer am Umzug gesucht

 

18.03.2017
Hallo
Frankenthaler, Gewerbetreibende, Vereine, Organisationen und einfach die, die wieder einmal Lust auf einen Umzug
zum Dorffest am Sonntag, dem 11. Juni 2017 haben.

Dafür brauchen wir wieder dringend Eure Unterstützung!
Wer Lust hat, meldet sich bis spätestens Ende April wieder mit Personenzahl, Länge des Bildes und was Ihr darstellt bei:
Kay Winkler (winkler.kay@gmx.de) oder Falko Gurath bzw. in der Gemeindeverwaltung an.

 

Das Organisationsteam

 Schließung der Gemeindeverwaltung

 

14.03.2017
Die Gemeindeverwaltung Frankenthal bleibt in der Zeit vom 15.03.2017 bis 27.03.2017 wegen Urlau geschlossen.

Kerstin Otto, Bürgermeisterin

Bushaltestelle für die Schulkinder
Die Gemeinde Frankenthal investiert rund 12 600 Euro.
75 Prozent davon gibt es es Förderung


13.03.2017
Mehr Schutz vor Wind und Wetter für Frankenthals Kinder auf dem Schulweg: Das Buswartehäuschen an der Haltestelle
neben der Hauptstraße im Unterdorf soll in diesem Jahr mit einem neuen Wetterschutz ausgestattet werden.
Rund 12 600 Euro investiert die Gemeinde dafür. 75 Prozent der Kosten werden gefördert. Die Modernisierung des
Häuschens ist eine der kleineren Maßnahmen, die Frankenthal dieses Jahr stemmen kann.
Rund 117 000 Euro wird die Gemeinde insgesamt investieren, so der Kämmerer.
Den Haushalt haben die Gemeinderäte jetzt beschlossen.

 

Das teuerste Vorhaben ist die Sanierung einer Brücke über dem Dorfbach am Gabelweg. Das kostet 56 000 Euro.
Auch dafür gibt’s Fördergeld. Investiert wird zudem in die Ausstattung von Bauhof und Feuerwehr
und in die Sanierung der Turnhalle. (cm)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/bushaltestelle-fuer-die-schulkinder-3633699.html

Kerstin Otto kündigt Rücktritt an

Frankenthals Bürgermeisterin gibt ihr Amt frühzeitig auf.
Die Doppelbelastung mit Ehrenamt und Job ist zu groß.


09.03.2017
Frankenthals ehrenamtliche Bürgermeisterin Kerstin Otto (CDU) wird ihr Amt zum 31. Oktober niederlegen.
Darüber informierte sie am Mittwoch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat. Sie scheidet damit nach
ihrer letzten Wahl 2015 frühzeitig aus dem Amt aus. „Ich habe mir diesen Schritt sehr lange überlegt“, sagt Kerstin Otto.
„Doch das Ehrenamt ist mit meinem Hauptberuf nicht mehr vereinbar.“

Die Aufgaben in ihrem Job in der Geschäftsstelle des evangelischen Schulvereins in Gaußig hätten zugenommen,
erst kürzlich habe sie ihre Wochenarbeitszeit von 23 auf 30 Stunden erhöht, wie Kerstin Otto sagt. „Mir war immer wichtig,
dass ich beide verantwortungsvollen Aufgaben gleich gut und für mich zufriedenstellend erfülle.
Doch dazu sehe ich mich nicht mehr in der Lage.“ Der Typ für „halbe Sachen“ sei sie nicht.

Der Zeitpunkt ihres Rücktritts sei bewusst gewählt. Am 24. September ist Bundestagswahl.
Eine Bürgermeisterneuwahl in Frankenthal könne am gleichen Termin stattfinden, so Otto. „Bis dahin ist nun genug Zeit,
alles gut vorzubereiten.“

Die 42-jährige Kerstin Otto ist seit 16 Jahren ehrenamtliche Bürgermeisterin in Frankenthal. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.
Die Gemeinderäte zeigten sich von der Entscheidung am Mittwochabend sehr überrascht. (cm)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/kerstin-otto-kuendigt-ruecktritt-an-3631446.html

Aktuelle Veranstaltungen:

25.03.2017, 19:00 Uhr                                  Feuerwehrball > Gasthaus Röntzsch

Zuletzt bearbeitet: 23.03.2017

Besucher seit 25.01.17

Gemeindeverwaltung Frankenthal, Lindenstraße 4, 01909 Frankenthal, Telefon: 035954 50850 , Fax: 035954 50849 ,
E-Mail:
gv-frankenthal@gmx.de, oder webmaster@gemeinde-frankenthal.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Gemeinde Frankenthal 2006- 2017