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20.07.2016
 


                           Herzlich Willkommen in Frankenthal

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Frankenthal
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Ein Dorf feiert seine Feuerwehr 

Den Frankenthalern und ihren Gästen steht ein großes Fest ins Haus.
Am 13. und 14. August feiern sie gleich zwei „runde“
Feuerwehrgeburtstage. Die Jugendfeuerwehr besteht seit 50 Jahren.
Die Feuerwehrkapelle gibt es seit fünf Jahren. Zum zweitägigen Festprogramm gehören ein Wettbewerb in der Gruppenstafette der Jugendfeuerwehren, eine Blaulichtmeile, auf der die neuesten Feuerwehrfahrzeuge zu sehen sind, und ein Frühschoppen, bei dem die Feuerwehrkapellen aus Frankenthal und Kleinhänchen
zu hören sind.

Die Kapelle ist die jüngste Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Frankenthal.
Zwölf junge Leute spielen vor allem Rock, Pop und Jazz, aber auch Märsche. (szo)

www.fffrankenthal.de

             
 
Die Feuerwehrkapelle Frankenthal wird bei dem Fest auch
mit dabeisein. © Regina Berger


Alarm im Kinderhaus
In der Frankenthaler Kita „Pusteblume“ wurde am Montag Feueralarm ausgelöst - ein Test für Kinder und Retter. 

Aufregender Wochenstart in der Frankenthaler Kindertagesstätte „Pusteblume“: Kurz vor 9 Uhr kam am Montag die Feuerwehr.
Die Kameraden evakuierten das ganze Haus – zum Glück nur eine
Übung, wie sich schnell herausstellte.
Wehrleiter Kay Winker: „Wir wollten testen, wie die Fluchtwege funktionieren.“

Zwei Treppenhäuser gibt es in der Kindertagesstätte – ausreichend,
um die Kleinen bei Gefahr in Sicherheit zu bringen. Doch ein Raum im Obergeschoss ist etwas abgelegen. Hier wählten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einen neuen Weg: Sie setzten eine Steckleiter zusammen und stellten sie an die Hauswand. Kinder, die sich trauten, konnten sich so von zwei Feuerwehrleuten retten lassen. Sie wurden
dabei durch ein Seil gesichert. Neun Kinder und zwei Erzieherinnen
verließen auf diesem Weg das Haus, alle anderen über die
Treppenhäuser. Nach der gelungenen Übung durften sich die Kleinen
noch das Feuerwehrauto ansehen. (SZ)


Aber der Trabi, der rollt
18 junge Leute sind zurück von einer Tour an den Balaton. Sie fuhren
1 815 Kilometer in DDR-Autos – fast pannenfrei. 

Frankenthal – Balatonlelle und zurück: Die neun Besatzungen in einem Konvoi aus acht Trabants und einem Wartburg haben das gut überstanden. Sonntagabend sind sie wohlbehalten und fast pannenfrei zurückgekehrt, sagte Teammitglied Johannes Rarisch am Montag auf SZ-Anfrage.

Nur zweimal gab es unterwegs technische Probleme. Als die 18 jungen
Leute am 24. Juni in Frankenthal losfuhren, waren es über 30 Grad im Schatten. „Wegen der Hitze hatten wir zum Teil Schwierigkeiten mit den Zündkerzen“, so Johannes Rarisch. Auf der Rückfahrt gab eine
Lichtmaschine ihren Geist auf. Sie musste ausgewechselt werden.
Für die handwerklich begabten jungen Männer, die seit Jahren einen Faible für Autos haben, kein Problem. Wichtige Ersatzteile hatten sie mit.

Zweimal je zwei Tage waren sie unterwegs – mit einem Zwischenstopp
bei Brno (Brünn). Sie legten dabei 1 815 Kilometer zurück.
Für den Urlaub am Balaton blieb eine Woche in einem Ferienhaus,
welches das Team gemietet hatte. Passend zu den DDR-Autos wählten
die jungen Leute, die aus Frankenthal und umliegenden Orten kommen,
für die Fahrt ihre Kleidung und das Gepäck im Look der 70er Jahre.
Das fiel natürlich auf. „Die Leute haben uns zugewunken, uns fotografiert und mit dem Smartphone gefilmt“, sagte Johannes Rarisch. Die Hinfahrt führte durch Wien. Dort hatte man einen solchen Tross noch nicht gesehen. Die meiste Begeisterung für die DDR-Oldtimer und ihre Besatzungen
gab es allerdings auf der Rückfahrt in der slowakischen Hauptstadt Bratislava. (SZ/ir)


Urlaub wie zu Erichs Zeiten 

Wie war das damals, als unsere Reisewelt der Ostblock war?
18 junge Leute wollen es wissen und starten zum Balaton.
Mit Trabis und Wartburg. 

Sommer, Sonne, Balaton. 18 junge Leute aus Frankenthal und
umliegenden Orten, darunter drei Kinder, gönnen sich diesen Luxus
eine gute Woche lang. Freitagmittag, pünktlich zum Ferienstart in
Sachsen, machten sie sich auf den rund 750 Kilometer langen Weg.
Im Konvoi aus acht Trabis und einem Wartburg. Bis Freitagabend
wollen sie das tschechische Brno erreicht haben. Die zweite Etappe
ist für Sonnabend geplant – das Ziel Balatonlille. Gefahren wird ausschließlich auf Landstraßen. Spätestens nach 200 Kilometern
müssen sie Pause machen. Denn die Trabis brauchen dann Benzin.

Die Frankenthaler reisen wie zu Erichs Zeiten – im Look der 70er-
und 80er-Jahre. Fast alle Autos haben einen „Dachgarten“.
Darauf sind die Klappräder verstaut. Natürlich Räder der
DDR-Marke „Mifa“. Auch sonst wurde eingepackt, was in der
DDR produziert worden ist: Campingmöbel, Waschbeutel,
Frotteehandtücher, einfarbige Turnhosen... Für die Hinfahrt hat sich
die Gruppe trotz der 35 Grad in Schale geschmissen.
So holte Rico Neumann feinen Zwirn der Marke „Präsent 20“ hervor
und lässt es sich auch nicht nehmen, zum Fotoshooting auch noch
das Sakko anzuziehen. Am Plattensee in Ungarn, so Johannes Rarisch,
werde man sich dann aber doch salopp in jetziger Freizeitkleidung
bewegen.

Winkelemente im Gepäck

Alles, was die Gruppe als fahrendes DDR-Museum mit hat, stammt
entweder aus eigenem Besitz oder wurde in den Familien oder bei
Freunden geborgt. Sogar „Winkelemente“ sind dabei – DDR-Fähnchen
aus Papier, die der Großvater von Rico Neumann noch auf dem Hausboden hatte. Aufs Navi verzichten die jungen Leute. Statt dessen nutzen sie ihr „Klapp-Navi“, sprich den Straßenatlas, hier allerdings eine aktuelle
Variante. Bei der Route weicht die Gruppe von den früheren Wegen
der DDR-Urlauber ab. Ihr Hinweg führt nicht über die Slowakei,
sondern über Österreich – und durch die Hauptstadt Wien.

Die Idee, zu dem „DDR-Urlaub“ am Balaton, kam den jungen Leuten vor einem Jahr. Damals machten sie ihre erste gemeinsame Ferientour mit Trabant & Co. Die führte, wir ahnen es, ans Lieblingsmeer der Sachsen,
die Ostsee.

Die Touristen von heute, die in ihren DDR-Oldtimern auffallen dürften,
sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Sie gehören zum
Frankenthaler Stockcarteam, das 1999 gegründet wurde.
Durchs Schrauben an alten Autos, die später bei Rennen zu
Schrott gefahren werden, entstand das Interesse an den DDR-Fahrzeugen, sagt Pierre Gneuß. Er fährt den einzigen Wartburg im Konvoi,
sogar die Kombivariante „Tourist“. Top gepflegt und natürlich mit der obligatorischen, umstrickten Klopapierrolle auf der Hutablage.
Im Schlepptau hat Pierre Gneuß einen Anhänger. Alles Ersatzteile, sollte einer unterwegs eine Panne haben. Repariert wird selbst. Die Leute,
die seit Jahren in ihrer Freizeit an Autos basteln, sind firm genug.

Das Frankenthaler Stockcarteam gibt’s noch heute. Viele von der ersten Generation schalteten inzwischen aber einen Gang runter, starten
jetzt noch gelegentlich bei Trabantrennen. Mit Max Petschel (10 Jahre),
Brian Köhler (26) und Richard Petschel (40) starten drei Teammitglieder aber auch bei Deutschen Meisterschaften.


Von Ingolf Reinsch SZ

Schick gemacht für die Auslandsreise: Die Gruppe am Freitag vor der Abfahrt in Frankenthal. Alles Lebensnotwendige ist mit an Bord.

© Regina Berge


Jugendclub spendet für MediClowns

Aus dem Erlös der Tombola beim Kinderfest in Frankenthal überwies der Jugendclub „Blaue Engel“ jetzt 365 Euro an die MediClowns des Universitätsklinikums Dresden. „Damit wollen wir Kindern, die wegen
einer schweren Krankheit nicht solche Feste feiern können, ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, erklärt Janine Nitsche, die Finanzchefin des Clubs auf Nachfrage.
Sie hatte die Idee zu der Spende. Die Preise für die Tombola kamen von Unternehmen. Alle zwei Jahre und nun schon zum dritten Mal organisierte der Jugendclub ein Fest für die Frankenthaler Kinder.
Den Winter über öffnet er seine Räume auch zu Spielenachmittage für die Jüngeren.

Vor fünf Jahren hatten sich zehn Jugendliche zusammengefunden, um in Frankenthal mit dem Club „Blaue Engel“ einen neuen Anlauf zu wagen. Mittlerweile hat der Jugendclub 23 Mitglieder zwischen 15 und 34 Jahren,
die sich mit vielen Ideen ins Dorfleben einbringen. (ck)

Von Ingolf Reinsch SZ


Frankenthaler Veranstaltungskalender 2016


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