
Herzlich Willkommen in Frankenthal

 |  | | 18.01.2012 | |
Selbst gebacken schmeckt‘s am besten In der Frankenthaler Kita gibt es jetzt eine Kinderküche. Die löst bisherige Probleme.
Darauf hat sich Felix schon die ganze Zeit gefreut. Mit Schmackes löffelt er den restlichen Teig aus. Sein Freund Nico ist da weniger vornehm. Er greift gleich mit den Fingern in die Schüssel, um zu kosten, ob der Apfelkuchen etwas wird. Diesen wollen die Frankenthaler Kita-Kinder neben Muffins und selbst geschmierten Broten heute ihren Gästen anbieten, die zur Einweihung ihrer maßgeschneiderten und 1800 Euro teuren Kinderküche kommen werden.
Wie die Großen
Bevor das Mehl, die Eier und die Milch in die Schüssel kommen, müssen sich alle die Hände waschen und die Schürzen umbinden. So sind die Regeln, die Kita-Leiterin Sabine Heimann aufgestellt hat und die die Kinder verinnerlichen sollen. Dann legen die Küchenchefs von morgen los. Wie die Profis schnippeln sie die bereits geschälten Äpfel. Im Sekundentakt fliegen die Stücke in die Schüssel. Felix und Nico rühren derweil den Teig. Mit Volldampf lassen sie den Mixer durch die Schüssel kreisen. Zeit zum Kosten nehmen sie sich natürlich auch. „Lecker“, ruft der 4-jährige Nico, ehe die Masse auf dem Kuchenblech landet, mit den geschnittenen Apfelstücken verziert und schließlich in den Backofen geschoben wird. Fertig sind die Kinder aber noch nicht. Nun müssen sie ihre Küche wieder auf Vordermann bringen. Sie sind dafür selbst verantwortlich, erklärt Kita-Leiterin Sabine Heimann, die den Nachwuchs nun auch mithilfe der Küche zu mehr Selbstständigkeit erziehen will. Das klappt, wie es aussieht: Die Mädchen und Jungen machen sich aus, wer abwäscht und abtrocknet. Zehn Minuten später sind sie fertig – noch bevor der Apfelkuchen aus dem Backofen geholt wird. Seit zwei Jahren haben sich die Erzieherinnen einen Bereich in der Küche der Kindertagesstätte gewünscht, der kindgerecht ausgestattet ist – mit Arbeitsplatten zum Beispiel, die für die Kleinen nicht viel zu hoch sind. Das Geld hat die Kita durch Einnahmen bei Theateraufführungen und dank vieler Sponsoren zusammenbekommen.
Von Sebastian Martin Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung/Mittwoch, 18. Januar 2012

 |  | | 09.01.2012 | |
Frankenthal feiert drei Tage durch
Die Gemeinde und die Vereine planen ein großes Dorffest. Gründe zum Feiern gibt es in diesem Jahr mehr als genug. Das Feiern lassen sich die Frankenthaler nicht nehmen, auch wenn die Gemeinde aufgrund der vielen Investitionen der vergangenen Jahre sparen muss. Vom 8. bis zum 10. Juni wird das ganze Dorf auf den Beinen sein, verspricht Bürgermeisterin Kerstin Otto. Denn die Frankenthaler organisieren für ihre Verhältnisse eine Megaparty. Gründe zum Feiern haben sie genug. Die Geflügelzüchter blicken zum Beispiel auf ihr 100-jähriges Jubiläum zurück. Getoppt werden sie allerdings von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die bereits auf ihren 105. Geburtstag anstoßen werden. Die evangelische Grundschule ist dagegen ein wahrer Jungspund. Aber zehn Jahre sind immerhin der erste Runde und damit Grund genug, mitzufeiern. Ein weiterer Grund für drei Tage Party nonstop in Frankenthal ist natürlich die fertig sanierte Hauptstraße. Drei Jahre lang wurde die Ortsdurchfahrt saniert. Für die Anwohner eine lange und anstrengende Zeit, an die mit einer Ausstellung in der Kleinen Galerie von Kerstin Gnatzy und Ottmar Peter erinnert wird. Sie wollen Fotos von vor, während und nach den Bauarbeiten zeigen. Die Organisatoren suchen zudem historische Aufnahmen von der Frankenthaler Hauptstraße, die sie bei der Exposition präsentieren wollen – zum Beispiel Bilder von den alten Umzügen auf der Ortsdurchfahrt. Aber die Ausstellung ist natürlich nicht alles. Die Frankenthaler Vereine planen ein großes Festgelände am und um den Sportplatz, sagt Bürgermeister Kerstin Otto. Auch einen Umzug durch das Dorf und einen Zeltgottesdienst soll es geben. Und wir, fragen die Kinder. An sie wird in Frankenthal natürlich auch gedacht, schließlich schreibt sich die Gemeinde Kinderfreundlichkeit auf ihre Fahnen. Für die Kleinen wird deshalb ein Kinderfest organisiert, zu dem nicht nur die Frankenthaler eingeladen sind.
Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung Von Sebastian Martin Montag, 9. Januar 2012

 |  | | 07.01.2012 | |
Kinderküche für die Frankenthaler Kita „Pusteblume“
Die Frankenthaler Kita „Pusteblume“ bekommt eine maßgeschneiderte Kinderküche, die pädagogische Ziele erfüllt. Denn mit ihr sollen die Kinder Hilfsbereitschaft und Selbständigkeit lernen, da sie selbst für sie verantwortlich sein werden. Zudem lasse sich durch die neue Kinderküche eine gesunde Lebensweise üben, sagt Kita-Leiterin Sabine Heimann. Seit Monaten haben sich die Erzieherinnen für ihre Kinder eine eigene Küche gewünscht, da die normalen Arbeitsplatten für die Kleinen viel zu hoch sind. Deshalb mussten die Kinder immer in andere Räume ausweichen, um einen Tisch zu finden, an dem sie zum Beispiel einen Obstsalat schneiden oder Teig rühren konnten. 1800 Euro hat die Kinderküche gekostet. Einen Großteil hat die Kita selbst finanziert – zum Beispiel aus den Einnahmen von ihrem Theaterstück zur Vogelhochzeit, das die Kinder im vergangenen Jahr im Gasthaus Röntzsch gespielt haben. Zudem wurde die Kita von Sponsoren unterstützt. (seb)
Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung Freitag, 6. Januar 2012

 |  | | 29.12.2011 | |
Ein Stück Dorfgeschichte in Bildern Die Ortsdurchfahrt in Frankenthal wurde in den vergangenen Jahren saniert. 2012 bekommt sie eine eigene Ausstellung.
Die Hauptstraße in Frankenthal ist gerade mal seit drei Monaten komplett saniert und schon soll sie eine eigene Ausstellung erhalten. Im Juni zum Dorffest werden in der Kleinen Galerie Fotos von der Frankenthaler Ortsdurchfahrt gezeigt, auf denen die Straße vor, während und nach der Sanierung zu sehen ist. Das sagt Kerstin Gnatzy, die die Ausstellung organisiert. Sie hofft, dass neben den aktuellen Bildern der Baufirmen die Einwohner auch historische Aufnahmen für die Schau zur Verfügung stellen – zum Beispiel von den einstigen Umzügen auf der Hauptstraße.
Die Ausstellung über die Frankenthaler Ortsdurchfahrt ist aber nicht die einzige Exposition, die der Chronik und Heimatverein für 2012 plant. Im Herbst soll es auch eine Ausstellung zum Jubiläum der Frankenthaler Geflügelzüchter geben, der seinen 100. Geburtstag feiert. „Wir hoffen natürlich, dass die beiden Ausstellungen wieder gut angenommen werden“, sagt Kerstin Gnatzy. Mit der diesjährigen Schau, bei der historische Hochzeitsfotos zu sehen waren, ist sie zufrieden. „Sie lief gut“, sagt Kerstin Gnatzy (Kontakt: 035954 50696), die derzeit noch einige Heimatkalender für 2012 für zehn Euro zu verkaufen hat. (seb)
Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung Donnerstag, 29. Dezember 2011

 |  | | 23.12.2011 | |
Autoverbot auf dem Querweg nach Großharthau
Der Querweg zwischen Frankenthal und Großharthau darf nur noch von Radfahrern, Fußgängern und Fahrzeugen der Landwirtschaft genutzt werden. Das beschlossen die Frankenthaler Gemeinderäte auf ihrer jüngsten Sitzung. Als Begründung hieß es, dass der Querweg unzureichend ausgebaut und damit für den Verkehr ungeeignet sei. Außerdem wolle man mit der Entscheidung die Gefahr vor der Grundschule in Großharthau durch vorbeifahrende Autos aus Frankenthal minimieren, sagte Bürgermeister Kerstin Otto. Bereits vor wenigen Wochen haben die Großharthauer Gemeinderäte den Querweg zwischen beiden Dörfern zum Fuß- und Radweg umgewidmet. Die reguläre Verbindung zwischen beiden Nachbardörfern ist die Straße der Einheit. (seb)
Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung Freitag, 23. Dezember 2011



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